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29.06.2009

Kaspersky warnt vor Cyber-Terror

Der russische Sicherheitsexperte Eugene Kaspersky hat die jüngsten amerikanischen Initiativen zur Eindämmung der Internet-Kriminalität begrüßt. Ob Einrichtungen wie das kürzlich in den USA aufgebaute Cyber-Kommando eine ausreichende Basis für dringend nötige Schutzvorkehrungen sind, bleibe allerdings abzuwarten, sagte der Chef von Kaspersky Lab in einem Interview. Immerhin verständen die Regierungen langsam, "dass wir hier ein sehr ernstes Problem haben".

US-Verteidigungsminister Robert Gates hatte Ende Juni ein der Geheimdienstbehörde NSA unterstelltes Cyber-Kommando angekündigt, das künftig Attacken gegen wichtige IT-Netze abwehren soll. Kaspersky zeigte sich skeptisch, ob solche Maßnahmen den erhofften Erfolg bringen. Noch immer fehle es an der dringend benötigten internationalen Zusammenarbeit, so seine Kritik. Die Möglichkeit, dass bereits existierende Schadprogramme wie der Wurm Conficker mittelfristig auch für terroristische Angriffe genutzt werden könnten, sei durchaus realistisch. Conficker hatte sich im Oktober 2008 durch eine Lücke in Microsofts Windows-Betriebssystem verbreitet. Expertenschätzungen zufolge sind mittlerweile zwischen fünf und zehn Millionen Rechner weltweit infiziert. (wh)