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12.12.1975

Kassenterminals bei der Bundeswehr-Hochschule Hamburg Price-look-up in der Mensa

Warenhaus-Konzerne, Supermärkte sowie Cash-and-Carry-Läden sind die bevorzugten Zielgruppen derjenigen Hersteller, die mit POS-Systemen die zweite Revolution im Handel einleiten wollen. Der Wettbewerb ist hart, um jeden Großauftrag wird gekämpft, fast wöchentlich ist von spektakulären Installationen zu hören: IBM bei Quelle, Nixdorf bei Wienerwald. NCR bei Allkauf (siehe nebenstehenden Artikel).

Die Anker-Werke, Bielefeld, wollen sich offensichtlich aus dem gröbsten Getümmel heraushalten und suchen statt dessen neue Marktsegmente für ihre Kassenterminals bei Universitäten, Hochschulen und Bibliotheken.

HAMBURG - Die Absolventen der Bundeswehrhochschule in Hamburg können sich über die Abfertigung in der Mensa nicht beklagen, auch in Stoßzeiten braucht niemand zu warten: Hier ist ein elektronisches Kassensystem ADS-Modulflex im Einsatz.

Das in der Studenten-Kantine installierte System besteht aus einem Terminal-Rechner ADS 2690 (32 KBytes Hauptspeicher) und insgesamt sechs Kassenterminals ADS 2605, die direkt angeschlossen sind.

Die Ausgabe der warmen und kalten Speisen erfolgt im Selbstbedienungsverfahren: Jeder "Gast" stellt sich das gewünschte Menü zusammen und geht mit seinem Tablett durch eine Kassenschleuse an eines des Terminals. Die Bedienungskraft tippt für jede "Ware" nur noch die zugeordnete Nummer ein. Das Kassenterminal liefert dann automatisch die dazugehörige Bezeichnung im Klartext sowie den entsprechenden Preis (Abbildung).

Insgesamt sind rund : 300 Artikel mit Bezeichnung und Preis gespeichert, sie werden im sogenannten Price-look-up-Verfahren von der Kasse aus abgerufen. Neben diesen Angaben werden auf dem Kassenzettel die Betriebsstätten-Nummer sowie der zu zahlende Betrag und das Rückgeld ausgewiesen. Alle im System anfallenden Ergebnisse lassen sich jederzeit über ein separates Manager-Terminal ADS 2680 abfragen. Damit die Informationen vollständig und aussagefähig sind, werden über dieses Gerät auch alle Wareneingänge nach Artikel-Nummer und Stückzahl erfaßt, und zwar sowohl die Zugänge am Hauptlager als auch bei den sogenannten Betriebsstätten der Mensa. So ist also zu jedem beliebigen Zeitpunkt der Abruf einer Bestandsliste mit allen wichtigen Informationen möglich. Die Verfügbarkeit dieser Daten macht die Warenbewegung transparent und erleichtert die Disposition gerade in Großküchen wären dann stets frische Lebensmittel zu verarbeiten. Die Bundeswehr-Studierer sind sich einig. Das Mensa-Essen wurde besser.