Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

22.02.2008 - 

Sicherheitsbedenken der US-Behörden

Kauf von Netzwerkausrüster 3Com durch Investor und Chinesen vor Aus

Die geplante Übernahme des US-Netzwerkausrüsters 3Com durch einen Finanzinvestor und einen chinesischen Wettbewerber steht wegen politischer Bedenken vor dem Scheitern.

Die US-Investmentfirma Bain Capital und 3Com zogen den Antrag zur Genehmigung des Geschäfts durch die US-Behörden am Mittwoch zurück. Bedenken der Behörden hinsichtlich der nationalen Sicherheit der USA hätten nicht ausgeräumt werden können.

3Com liefert auch sensible Technik für die US-Regierung. Den geplanten Einstieg des chinesischen Netzwerkausrüsters Huawei Technologies nahm das für ausländische Investitionen zuständige Regierungsgremium CFIUS (Committee on Foreign Investment in the U.S.) daher besonders kritisch unter die Lupe. Die Chinesen sollten eine Minderheitsbeteiligung an 3Com übernehmen und strategischer Partner der Gesellschaft werden. Den Großteil der Anteile sollte vorerst die amerikanische Bain Capital halten.

Bain Capital und Huawei wollten 3Com nach den ursprünglichen Plänen vom September für 2,2 Milliarden Dollar (umgerechnet 1,5 Milliarden Euro) in bar übernehmen. 3Com hat seinen Sitz in Marlborough (US-Bundesstaat Massachusetts). Offiziell wollen die Partner ihre Pläne noch nicht endgültig begraben. In der bisherigen Konstellation gilt die Übernahme nun aber als nicht mehr realisierbar.

Amerikanische Medien werteten die Bedenken der US-Aufseher als große Hürde auch für weitere mögliche ausländische Investitionen vor allem aus China. Angesichts des schwachen Dollars und der Kreditkrise drängen derzeit zahlreiche ausländische Geldgeber und Unternehmen auf den für sie bei Beteiligungen derzeit relativ günstigen US-Markt. (dpa/tc)

Newsletter 'Fachhandel' bestellen!