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03.05.1996

Kaufkriterien fuer Web-Server

03.05.1996

Unsere Tabelle gibt einen Ueberblick ueber die wichtigsten Funktionen der verschiedenen Produkte. Bei einem Vergleich der unterschiedlichen Features empfiehlt es sich, folgende Punkte zu beachten:

-HTML-Version: Beinahe alle Hersteller unterstuetzen mit ihren aktuellen Servern die Hypertext Markup Language in den Versionen 1.x, 2.x sowie 3.0. In der Praxis heisst dies, dass ein Server, der alle drei Versionen unterstuetzt, Anfragen von fast allen verbreiteten Browsern verarbeiten kann.

-Mitschneiden von Aktivitaeten: Egal ob Intranet oder Internet, detaillierte Informationen ueber die Server-Nutzung zu haben ist ein entscheidendes Plus. So koennen im Intranet die gewonnenen Daten beispielsweise zur leistungsbezogenen DV-Abrechnung oder als Basis zum Management des Verkehrsaufkommens genutzt werden.

-Reports: Einige Server zeichnen zwar die Aktivitaeten auf, koennen aber aus den gewonnen Daten keinen Report generieren. Andere wiederum bieten nur die Moeglichkeit, die Daten in bestimmte Spreadsheet- oder Datenbank-Applikationen zu exportieren. Komfortablere Loesungen erlauben dagegen mehrere Berichtsvarianten bis hin zum automatischen E-Mail-Versand.

-SNMP-Agent: Arbeitet der Server im Enterprise Network und ist ueber dieses seine Verwaltung geplant, sollte die Software auf SNMP-Anfragen (SNMP= Simple Network Management Report) reagieren. Ansonsten ist der User auf Gedeih und Verderb den Administrations- Tools des Server-Anbieters ausgeliefert.

-Remote Administration: Abhaengig vom Zusammenspiel zwischen Web- Server-Software und Betriebssystem bieten einige Loesungen die Moeglichkeit der Fernwartung. Um flexibel zu sein, sollte darauf geachtetet werden, dass Zugriff ueber verschiedene Medien erfolgen kann. Einige Systeme nutzen hierzu das LAN oder an den seriellen Port angeschlossene Modems.

-Authoring- und Editing Tools: Es macht durchaus Sinn, wenn zum Lieferumfang eines Servers Werkzeuge zur Erstellung und zum Editieren von Web-Seiten gehoeren. Ebenso sollte ein Viewer dabei sein, um nicht jedesmal nach der Einrichtung einer neuen Seite umstaendlich ueber einen Browser das Ergebnis Online kontrollieren zu muessen.

-GUI-basiertes File-Management: Eigentlich ein Muss fuer den Server, vor allem wenn der Systembetreuer staendig das WWW-Angebot zu aktualisieren hat. In einigen Faellen wird dazu die Oberflaeche des darunterliegenden Betriebssystems verwendet, die aber normalerweise nicht fuer Web-Seiten-Dateien ausgelegt ist. Ein eigenstaendiges System, integriert in die Server-Software, ist hier die erste Wahl. Komfortable Loesungen zeigen sogar anhand von Flowcharts die Struktur des Seitenaufbaus sowie die HTML-Links zu anderen Angeboten.

-Import von Non-HTML-File: Verfuegt die Software ueber Utilities, die automatisch Daten, die nicht im HTML-Format vorliegen, konvertiert, so bleibt dem Administrator moeglicherweise eine Menge Mehrarbeit erspart. Ohne diese Werkzeuge muss er naemlich Spreadsheets oder Tabellen selbst in das WWW-Format umwandeln.