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02.03.1984 - 

Software erlangt immer stärkere Bedeutung:

Kauflawine bei Mikrocomputern rollt

WEN (apa) - Eine Konsumwelle wie nie zuvor in den westlichen Ländern hat im letzten Quartal 1983 auch die Verkaufe bei Mikrocomputern angekurbelt. Das Interesse konzentrierte sich dabei zu sehr auf die Geräte und zu wenig auf Problemlösungen. Dies erklärte Vizekanzler Dr. Norbert Steger anläßlich der Eröffnung der "Vierten Softa".

Computerprogramme erlangen auch in Österreich immer stärkere Bedeutung, sagte Steger. Deshalb müsse die Aus- und Weiterbildung auf diesem Gebiet forciert werden. Der Vizekanzler bezeichnete Software als das einzige Produkt im Bereich der Datenverarbeitung, das vollständig in Österreich produziert werden könne. Die zunehmende Großserienfertigung der Geräte Hardware) sei hingegen für hiesige Verhältnisse weniger geeignet. Von den Investitionskosten für ein Computersystem entfielen heute bereits 60 Prozent auf die Software, bis 1990 werde dieser Anteil auf 80 Prozent steigen.

Es zeige sich, daß Österreich bereits heute ein gutes Potential an Elektronikfachleuten besitze. Gegenwärtig seien rund 24 000 Menschen hierzulande mit Software beschäftigt. Dieser Personalstand werde in nächster Zukunft um 40 Prozent zunehmen.

Eine Basis für Kontaktgespräche zwischen möglichen Computeranwendern und den "Problemlösern" bietet Steger zufolge eine Fachmesse wie die Softa, die dieses Jahr 80 Aussteller zählt, davon 60 aus Österreich. Die internationale Bedeutung dieser Fachmesse unterstreiche die Präsenz der Botschaften der USA, Großbritanniens und Japans.