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09.01.2007

Kauft Novell Xensource und Altiris?

Gerüchten zufolge will das Unternehmen in den Virtualisierungsmarkt expandieren.

Novell soll demnach bereit sein, 200 Millionen Dollar und mehr auszugeben, um einen Anbieter von Virtualisierungstechnik zu übernehmen. Matt Asay, ehemals bei Novell für die Linux- und Open-Source-Strategie des Unternehmens zuständig, kommentiert in seinem Blog, an dem Branchengetuschel sei etwas dran, und nennt auch gleich zwei Übernahmekandidaten: Altiris Inc. und Xensource Inc.

Die teurere Variante wäre Altiris, deren Marktwert bei rund 750 Millionen Dollar liegt. Das Unternehmen würde, so Asay, gut zu Novell passen. Es würde Novells "Zenworks"-Linie von System-Management-Produkten erweitern. Aber nicht nur die Administrations-Tools von Altiris wären für Novell interessant, sondern noch mehr die Lösungen für die Verwaltung virtualisierter Umgebungen.

Altiris wäre viel teurer als Xensource

Vergleichweise günstiger käme der Kauf von Xensource. Dieses Unternehmen für den kommerziellen Support der gleichnamigen quelloffenen Virtualisierungslösung wurde kürzlich auf einen Wert von etwas mehr als 100 Millionen Dollar taxiert. Ein Kauf wäre die logische Fortsetzung des großen Engagements, das Novell bei der Weiterentwicklung von Xensource und dessen Integration in Suse Linux an den Tag gelegt hat. Gleichzeitig könnte Novell mit dieser Übernahme den Rivalen Red Hat treffen. Immerhin beschäftigt Xensource namhafte Virtualisierungsspezialisten und die Software ist die beliebteste Open-Source-Virtualisierungslösung überhaupt.

Am besten wäre Novell aber wohl mit beiden Firmen unter dem eigenen Dach aufgestellt. Doch an entsprechende Absichten von Novell-Chef Ron Hovsepian mag Asay nicht glauben. Wahrscheinlicher sei ein Kauf von Xensource, der zwar mit einem größeren Risiko, aber auch mit großen Chancen verbunden sei. Novell lehnte einen Kommentar ab. (ls)