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14.10.1983 - 

Kienbaum-Studie zur Managervergütung 1983:

Kaum mehr als das Nettoeinkommen

GUMMERSBACH (pi)-Die nach wie vor angespannte Wirtschaftssituation schränkt die finanziellen Möglichkeiten der Unternehmen in allen Bereichen ein. Das bekommen auch Führungskräfte an Ihrem Geldbeutel zu spüren. Zu diesem Ergebnis kam jetzt die Kienbaum-Studie zur Managervergütung 1983 der Vergütungsberatung, Gummersbach.

Wer in diesem Jahr sein Nettoeinkommen halten konnte, gehört schon zu den Glücklicheren. Die meisten mußten mit weniger zufrieden sein. 1983 verdient der (Durchschnitts) - Geschäftsführer 225000 Mark im Jahr. Die Spanne reicht dabei von unter 100000 Mark bis über 500000 Mark jährlich. Je nachdem, wie groß und wie ertragsstark das geführte Unternehmen ist und welches Gewicht der Geschäftsführer innerhalb des Führungsgremiums hat.

Ein Hauptabteilungsleiter kommt auf durchschnittlich 114000 Mark, ein Abteilungsleiter auf 88000 Mark im Jahr. Bei diesen Führungskräften ist die Gehaltsbandbreite schon wesentlich enger, ihre Einflußmöglichkeiten auf die Geschicke der Firma aber auch nicht so erheblich wie die der Organmitglieder.

Das sind Ergebnisse der soeben vorgelegten Gehaltsstrukturuntersuchungen 1983 für Leidende Angestellte und Geschäftsführer der Kienbaum Vergütungsberatung aus Gummersbach. Die Kienbaum-Vergütungsexperten können bei ihren Untersuchungen auf eine lange Tradition zurückblicken: Die Studie Leidende Angestellte wird seit 1963 durchgeführt, die Geschäftsführer-Studie seit 1965.

Eine Möglichkeit, knappe Mittel sinnvoll zu verteilen, ist, die Höhe der Managerbezüge vom Erfolg des Unternehmens abhängig zu machen. So erhalten heute schon 70 Prozent aller Geschäftsführer eine (meist gewinnabhängige) Tantieme, die fast 30 Prozent ihres Gesamteinkommens ausmacht. Kein Gewinn bedeutet für sie also ein um 30 Prozent gekürztes Gehalt.

Hauptabteilungsleiter erhalten zu 60 Prozent eine Erfolgsbeteiligung in durchschnittlicher Höhe von 15 Prozent ihres Gesamteinkommens, 45 Prozent der Abteilungsleiter bekommen 10 Prozent ihrer Bezüge variabel ausbezahlt.

Einen rasanten Aufwärtstrend hat der Dienstwagen genommen: Heute fährt bereits jeder dritte leidende Angestellte ein Firmenfahrzeug, das er auch privat nutzen kann. Der Firmen-PKW wird dabei längst nicht mehr nach dienstlichen Notwendigkeiten vergeben, vielmehr als Barleistung, die dem Mitarbeiter steuergünstig zufließen kann.

Die vollständigen Ergebnisberichte "Leidende Angestellte 1983" und "Geschäftsführer 1983" können bei Abgabe einer Teilnahmezusage für die nächste Erhebung zum Preis von je 880 Mark plus Mehrwertsteuer bezogen werden.

Informationen: Kienbaum Vergütungsberatung. Postfach 100 552, 5270 Gummersbach 1 Tel.: 0 22 61/6 S0 48.