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Kein AIX für ein Unix vormachen

05.10.1990

Fassungslos liest und hört Trauerwein, daß sich die IBM neuerdings offen zu offenen Systemen bekennt. Will Mother Blue auch noch die DV/Org.-People gegen sich aufbringen? Ein vertrauliches Gespräch mit einem neutralen DV-Berater schafft schnell Klarheit: Die IBM wolle doch nur helfen, Unix auf das zu reduzieren, was es nach Meinung vieler Topmanager in der Wirtschaft, vor allem aber nach Ansicht nahezu sämtlicher Endanwender sei, nämlich ein Experimentier-Werkzeugkasten für Informatik-Studenten, Software-Bastler und Technik-Freaks. Nur Naive werden sich da noch fragen, warum Big Blue andererseits so eifrig für das RISC System /6000 wirbt. Umsatzschädliche Aversionen der Interessenten gegen dieses "Spezial-Werkzeug" werden doch von IBM bewußt in Kauf genommen, schließlich soll das einträgliche Geschäft mit den /370-Mainframes, die alles andere als offen sind, nicht leiden. Hand aufs Herz und Brett vor den Kopf: Auch AlX-Anzeigen werben indirekt nur für eines - das Einzigartige an der IBM. Merke: Nur IBM hat zum Thema "Offene Systeme" was zu sagen. Alles, was IBM zum Thema "Offene Systeme" nicht sagt, braucht auch nicht gesagt zu werden, schon gar nicht von anderen Herstellern. "Offene Systeme" sind IBM-Systeme - was sonst? Trauerwein kann beruhigt sein.