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18.04.1997

Kein Zertifikat fürs Reporting

Es ist ein Zauberwort, das Software-Anbietern so manche Kundentür öffnet: das "SAP-Zertifikat". Allerdings führt dieser Begriff bisweilen zu Mißverständnissen. Er bezeichnet den Endpunkt eines Vorgangs, in dessen Verlauf die SAP AG überprüft, ob ein Fremdprodukt die von ihr spezifizierten Schnittstellen auf festgelegte Art und Weise unterstützt. Ist das Ergebnis positiv, geht die SAP dem Kunden gegenüber Verpflichtungen ein.

In der CW Nr. 12 vom 21. März 1997 steht auf Seite 89 unter der Überschrift "Chemson umschifft Klippe der Abap-Programmierung" zu lesen, die Information Builders Inc. (IBI) habe für ihr Reporting-Tool "Snappack" ein SAP-Zertifikat erhalten. Das ist so nicht richtig. Wie der im Artikel zitierte DV-Leiter Josef Schrei sowie die deutsche IBI-Niederlassung bestätigten, pflegen SAP und der Third-Party-Anbieter intensive Geschäftskontakte. Ein Zertifikat existiere aber nicht.

Das Gütesiegel betrifft, so der für Geschäftsentwicklung zuständige IBI-Manager Oliver Parr, nur "geschäftskritische" Applikationen. Deshalb habe IBI den Zertifizierungsprozeß lediglich für sein "Data-Migration"-Werkzeug eingeleitet. SAP arbeite jedoch daran, vergleichbare Formen der Partnerschaft auch für weniger heikle Software-Tools zu entwickeln.