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14.08.2007

Keine Anzeichen für Eurofighter-Stornierungen

HALLBERGMOOS (Dow Jones)--Die Eurofighter GmbH, Hallbergmoos, rechnet nicht mit einer Stornierung von Aufträgen durch Deutschland, Großbritannien, Italien oder Spanien. Es gebe keinerlei Entscheidungen der Nationen, ihre geplanten Bestellungen zu reduzieren, sagte Eurofigher-Sprecher Wolfdietrich Hoeveler am Dienstag Dow Jones Newswires und reagierte damit auf Medienberichte. Vielmehr sei das Unternehmen gerade dabei, für die geplante dritte Tranche der 1997 unterschriebenen Rahmenvereinbarung über insgesamt 620 Maschinen die Angebote auszuarbeiten.

HALLBERGMOOS (Dow Jones)--Die Eurofighter GmbH, Hallbergmoos, rechnet nicht mit einer Stornierung von Aufträgen durch Deutschland, Großbritannien, Italien oder Spanien. Es gebe keinerlei Entscheidungen der Nationen, ihre geplanten Bestellungen zu reduzieren, sagte Eurofigher-Sprecher Wolfdietrich Hoeveler am Dienstag Dow Jones Newswires und reagierte damit auf Medienberichte. Vielmehr sei das Unternehmen gerade dabei, für die geplante dritte Tranche der 1997 unterschriebenen Rahmenvereinbarung über insgesamt 620 Maschinen die Angebote auszuarbeiten.

Dies soll bis Jahresende geschehen. Im kommenden Jahr seien dann die Vertragsverhandlungen geplant, sagte der Sprecher. Den Abschluss erwartet er im Jahr 2009. Von 2012 an will Eurofighter 236 Flugzeuge an die vier Nationen ausliefern. 88 an Großbritannien, 68 an Deutschland, 46 an Italien und 34 an Spanien.

In einigen Medien hatte es zuvor geheißen, dass Italien und Großbritannien ihre Bestellung reduzieren könnten. Eurofighter sieht dies nicht so. Zwar hätten beide Staaten Detailinformationen über bestimmte Optionen beim Unternehmen angefordert, sagte Hoeveler. Dies sei aber weder Besorgnis erregend oder gar ein Hinweis auf eine geplante Reduzierung der Stückzahl.

Generell ist es seinen Angaben zufolge so, dass die Nationen aus den Verträgen aussteigen könnten. Allerdings müssten sie dann aber für nicht abgenommene Maschinen Kompensationszahlungen leisten. Denn auf Grund der 1997 getroffenen Rahmenvereinbarung seien den Unternehmen in den vier Nationen entsprechende Arbeitspakete zugebilligt worden. Damit kein Unternehmen und kein Land benachteiligt würde, müsste bei veränderten Bestellzahlen ein Ausgleich geschaffen werden.

Eurofighter schließt gerade die erste Tranche dieses Rahmenvertrages ab. In diesem Rahmen wurden 148 Flugzeuge ausgeliefert. Die zweite Tranche beinhaltet 236 Maschinen. Sie sollen vom kommenden Jahr an geliefert werden. In Deutschland wird der Rumpf für das Kampfflugzeug gefertigt, in Italien und Spanien die Flügel und in Großbritannien Nase und Heckteile.

Webseite: http://www.eurofighter.com

-Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116,

kirsten.bienk@dowjones.com

DJG/kib/nas

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