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26.02.1988

Keine Ausrede mehr

Zugegeben: Wir befinden uns derzeit in einer Übergangsphase, in einer Zeit der Verunsicherung auch, was die Rolle der für Informationsverarbeitung (IV) Verantwortlichen betrifft. Es ist jedoch abzusehen, wie die Dinge geordnet sein werden, wenn sich der Pulverdampf erst einmal vezogen hat: Es kommt nach wie vor auf das Spezialisten-Know-how in der Informations- und Kommunikationstechnik an, gepaart mit dem Wissen um Unternehmenszusammenhänge und Markte - auch dies für gute Profis eine Selbstverstdändlichkeit.

Da bleibt kein Platz für freischwebende "IV-Futurologen", wie sie neuerdings propagiert werden ("Informations-Manager"). An ähnlichem Wunschdenken ist Ende der 60er Jahre bereits das Operations-Research-Programm gescheitert; den MIS-Astrologen ging es Anfang der 70er Jahre nicht anders. Auch damals gab es allerdings clevere Berater, die aus einem Modetrend Kapital schlagen wollten.

"Informations-Management" an sich - wie die Macher entscheiden - wäre ein ganz anderes Thema. Leider werden hier die Begriffe gerne unzulässig vermengt (falsch: Informations-Manager, richtig. Informatik- oder Informationstechnik-Manager). Das Topmanagement braucht generell Information, für die Informations-Technik gibt es Spezialisten.

Auszug aus der Kolumne in CW Nr. 5 vom 29. Januar 1988, Seite 9.