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12.10.2001 - 

Neue Versionen von Symantecs Antiviren-Tools

Keine Chance für elektronische Schädlinge

MÜNCHEN (CW) - Symantec erweitert seine Produktpalette für Unternehmenskunden. Neben neuen Versionen von "Norton Antivirus" und "Web Security" bringt der Hersteller eine Kombination aus Viren- und Content-Scanner.

Angesichts der jüngsten Vorfälle mit elektronischen Schädlingen wie "Nimda" und "Code Red" tun Unternehmen gut daran, ihre Netze abzusichern. Sie können das etwa mit der in Kürze erscheinenden Version 7.6 von "Norton Antivirus" tun. Zu den Neuerungen des Programms zählt die Anpassung an Microsofts neue Betriebssystem-Plattform Windows XP sowie die Fähigkeit, Terminal-Server zu unterstützen.

Speziell auf die Absicherung von Gateways ausgerichtet ist "Norton Antivirus for Gateways 2.51". Die Lösung scannt nicht nur eingehende Mails nach Viren, sondern verfügt zusätzlich über Filterfunktionen. So ist es etwa möglich, eintreffende Nachrichten auszusortieren, deren Betreffszeile bestimmte Wortfolgen enthält. Außerdem können Administratoren mit dem Produkt Quarantäne-Server einrichten. Viren, Attachments oder sonstiger Code, mit denen der Virenscanner nichts anfangen kann, lassen sich dort "zwischenlagern", bevor sie zur genauen Untersuchung an die Forschungslabors von Symantec geschickt werden.

Mit der Version 8 von Norton Antivirus, deren Erscheinen für das nächste Jahr geplant ist, will der Hersteller einige größere Veränderungen einführen. Unter anderem sollen die Management-Funktionen für dieses Release komplett überarbeitet werden, außerdem ist vorgesehen, die durch den Merger mit Axent hinzugekommenen Produkte enger zu integrieren und die Agents zu verbessern.

HTTP-Traffic filtern mit Web SecuritySymantecs "Web Security 2.0" verbindet die bekannte Filterlösung "Igear" und einen Virenscanner miteinander. Das Produkt kann als einzelner Proxy-Server installiert werden oder aber auf einem NT- oder Solaris-Server mitlaufen. Linux wird derzeit noch nicht unterstützt. Administratoren können damit beispielsweise einstellen, dass sämtliche HTTP-Anfragen automatisch über den Proxy erfolgen, ohne dass die Mitarbeiter davon etwas merken.

Neu im Angebot ist zudem "Antivirus/Filtering for Exchange 2000", eine Kombination aus einer Content-Scanning- und Antivirus-Lösung für Unternehmen, die Microsofts Mail-Server einsetzen. Ein- und ausgehende E-Mails können damit automatisch auf schädliche Inhalte überprüft werden. Zusätzlich bietet das Produkt eine "Outbreak-Management"-Funktion, über die sich das Volumen der elektronischen Post festlegen lässt. Die Management-Konsole würde ebenfalls überarbeitet. Eine Lizenz für 2000 angeschlossene Knoten kostet rund 58000 Dollar.