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26.08.1977 - 

Holocheque-System von Siemens:

Keine Chance für Fälschungen

MÜNCHEN (ob) - Zur Sicherung von Ausweisen und Identitätskarten gegen Fälschung bietet Siemens jetzt das Erkennungs- und Sicherungssystem "Holocheque" an. Das Verfahren basiert darauf, daß die jeweilige Karte untrennbar mit einer holographisch erzeugten Aufnahme der Ausweisvorderseite einschließlich Paßbild verbunden ist. In dem Lesegerät wird das Hologramm mittels Gaslaser (Helium/Neon) sichtbar gemacht und als reelles Bild auf ein Vidikon projiziert. Von dort aus gelangt es auf den Bildschirm. Beim Vergleich des Monitorbildes mit dem Original fällt jede Fälschung oder Manipulation an der Karte auf, da im Normalfall beide Abbildungen von identisch sind.

An Stelle der analogen Darstellung des Ausweises kann das Hologramm bei Bedarf auch eine digitale Information in Form eines Bit-Rasters enthalten. Bei einer weiteren Variante des Holocheque-Systems sind Bild und Unterschrift des Ausweisinhabers zwar im Hologramm, nicht jedoch auf der Ausweisfläche enthalten. Zur Identifizierung der Person ist also immer ein Lesegerät erforderlich.

Da zur Erzeugung der Hologramme eine komplizierte Apparatur und spezielles Know-how erforderlich sind, bietet das. System nach Meinung der Siemens-Fachleute einen bisher nicht erreichten Schutz vor Fälschung von Identitäts-, Kredit-, Scheck-, Kunden- und Einlaßkarten sowie Ausweisen und Pässen.