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09.04.1999 - 

Ungünstige Prognose für die Mainframe-Umsätze

Keine Erholung für IBMs Server-Geschäft

MÜNCHEN (CW) - IBM konnte den Abwärtstrend im Server-Geschäft auch im vergangenen Jahr nicht umkehren. Umsätze und Gewinne waren erneut rückläufig.

Eine Neugliederung im Berichtswesen der IBM ordnet die relativ erfolgreichen PC-Server jetzt der Personal Systems Divison zu, so daß die Umsatzzahlen nur die Rechnergruppen S/390, AS/400 und RS/6000 beinhalten. Danach verkaufte Big Blue im vergangenen Jahr Server im Wert von 11,1 Milliarden Dollar - sechs Prozent weniger als im Vorjahr - und erzielte damit 2,8 Milliarden Dollar Gewinn vor Steuern (siehe Grafik).

IBMs Angaben enthalten keine Aufschlüsselung nach den ServerGruppen, aber Analysten von Merrill Lynch schätzen, daß die Einnahmen aus dem Geschäft mit Mainframes rund 4,4 Milliarden Dollar, mit AS/400 etwa 3,2 Milliarden und mit RS/6000 zirka 3,1 Milliarden Dollar ausmachten.

Marktforscher IDC schlüsselt die Zahlen wie folgt auf: Die Umsätze mit RS/6000 (ohne die High-end-Server der "SP"-Klasse) belaufen sich auf 2,99 Milliarden, mit der AS/400 auf 3,31 Milliarden, und bei PC-Servern sind es 1,63 Milliarden Dollar. Die fehlenden 4,3 Milliarden Dollar entfielen auf das Geschäft mit Mainframes und SP-Servern. Nach Angaben von "Computergram" sind sich die Analysten einig darüber, daß das RS/6000-Geschäft 1998 um fünf Prozent rückläufig war. Für 1999 schätzt Merrill Lynch, daß die Umsätze mit AS/400- und PC-Servern um drei Prozent und die Unix-Einnahmen um ein Prozent wachsen werden. Das Mainframe-Business verliert zehn Prozent.