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19.03.1982 - 

Landesdelegierten-Tagung der Gewerkschaft ÖTV, Bayern:

Keine Mitwirkung bei Arbeitsplatzgestaltung

MÜNCHEN (CW) - "Denkbar gering" seien gerade im öffentlichen Dienst in Bayern die Mitwirkungsmöglichkeiten des Personals bei der Gestaltung des Arbeitsplatzes. Das derzeitige Personalvertretungsgesetz ließe sie gar nicht zu.

So äußerten sich Delegierte nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung auf der Tagung der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV) jetzt in München.

Auf dieser Konferenz sagte der Dortmunder Professor Willi Pöhler für die nächsten Jahre eine erhebliche Zunahme der Schicht- und Nachtarbeit voraus, weil sich nur dann die teuren Computeranlagen wirklich rentierten. Das habe aber auch zur Folge, daß einzelne Arbeitsabläufe in den Büros so organisiert würden, daß kleine Arbeitspausen gar nicht mehr möglich seien. Das Thema bei gewerkschaftlichen Diskussionen sei künftig nicht mehr die körperliche Schwerarbeit, meinte Pöhler, sondern mit der Einführung neuer Technologien die außerordentliche Beanspruchung der Nerven und Sinne durch "verdichtete Arbeitsabläufe". Die Folge seien noch weiter ansteigende Zahlen der Herz- und Kreislaufkrankheiten und noch mehr Frühinvaliden. Pöhler: "Den Preis für die Rationalisierung in den Betrieben zahlt die Gesellschaft."