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Benedetti kann sich mit US-Partner nicht einigen:

Keine Olivetti-Sperrminorität für AT&T

22.04.1988

MAILAND (vwd) - Mit einer Vereinbarung zwischen Ing. C. Olivetti + Cia. SpA. Ivrea, und der American Telephone & Telegraph Co. (AT&T) hat der US-Partner darauf verzichtet, seinen 22prozentigen Anteil am Kapital von Olivetti auf 40 Prozent aufzustocken. Die Option auf weitere 18 Prozent des Kapitals hatte Olivetti-Chef Carlo de Benedetti AT&T 1983 eingeräumt.

Das Einfrieren des 22prozentigen Anteils wurde für de Benedetti erforderlich, da die Auffassungen über die künftige Strategie von Olivetti zwischen ihm und AT&T in den vergangenen Monaten stark auseinanderzudriften begonnen hatten. Während das AT&T-Management darauf drängte, die Option wesentlich früher geltend zu machen als vereinbart, bestand de Benedetti auf voller Autonomie in der Konzernführung und -strategie. Bei den Verhandlungen mit der staatlichen Holding IRI-Stet geht es um das Olivetti-Angebot, gemeinsam mit AT&T bei der Stet-Tochter Italtel SpA einzusteigen. Während de Benedetti Stet anfangs nur eine Beteiligung von "symbolischen" vier bis fünf Prozent anbieten konnte, ist nun der Weg für einen wesentlich höheren Anteil frei.

Die Ausschaltung von AT&T als Kontrollaktionär zerstreut die Bedenken der italienischen Parteien, die sich kritisch gegen eine Globalpartnerschaft in der Telekommunikation mit einem US-Partner geäußert hatten. Gleichzeitig verbesseren sich die Chancen für eine Kooperationsvereinbarung, an der die auch in Italien produzierenden europäischen Firmen der Branche, Alcatel, Ericsson und Siemens, teilnehmen könnten.