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05.07.2002 - 

Gerüchte um Aktienrückkauf

Keine Staatshilfe für France Télécom

MÜNCHEN (CW) - Die französische Regierung will der angeschlagenen France Télécom nicht unter die Arme greifen. Entsprechende Gerüchte hat die Regierung in Paris dementiert.

Das französische Finanzministerium war wohl selbst der Ausgangspunkt um die Spekulationen, der Staat plane eine Reprivatisierung des TK-Konzerns. Zumindest hatte eine Mitarbeiterin der Finanzbehörde laut über eine staatliche Stützung des hoch verschuldeten Unternehmens nachgedacht. Damit, so die Überlegung, könnte zum einen die Kapitaldecke des Ex-Monopolisten gestärkt, zum anderen das Vertrauen der Investoren wieder zurückgewonnen werden.

Tatsächlich drückt das Unternehmen derzeit eine Schuldenlast von 61 Milliarden Euro, die nach Einschätzung der Rating-Agentur Moody''s in diesem Jahr noch auf 75 Milliarden Euro anwachsen könnte.

Insofern haben die Anleger auf das Gerücht um die angebliche Staatshilfe positiv reagiert. Kurzzeitig stieg der Kurs um 25 Prozent. Doch die Euphorie währte nicht lange, denn aus dem Finanzministerium kam rasch ein Dementi. Dort ließ man verlauten, eine Verstaatlichung der France Télécom sei nicht beabsichtigt. (pg)