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24.04.1998 - 

Keine weiteren Gespräche mit AT&T

Keine weiteren Gespräche mit AT&T Telecom Italia bildet Allianz mit Cable & Wireless

Die Partnerschaft mit Cable & Wireless bedeutet ein abruptes Ende der Gespräche von Telecom Italia mit AT&T.Bisher hatte die italienische Telefongesellschaft eine Kooperation mit AT&T und Unisource ins Auge gefaßt. Über die Frage, warum Telecom Italia AT&T zugunsten von Cable & Wireless fallen gelassen habe, hüllt sich der Telecom-Italia-Chairman Gian Mario Rossignolo allerdings in Schweigen.Die neue Partnerschaft kommt selbst für viele Insider überraschend.

Entsprechend der Vereinbarung erhält Cable & Wireless zwei Milliarden Dollar als Gegenleistung für den Verkauf verschiedener Anteile seiner globalen Beteiligungen.Neben dem französischen Markt zielen die Transaktionen vor allem auf den gesamten amerikanischen Kontinent.Der italienische Partner übernimmt unter anderem einen 20-Prozent-Anteil am französischen Mobilfunkanbieter Bouygues Telecom sowie an der Cable & Wireless West Indies Ltd.

Übertragungskosten verringern

Verglichen mit anderen globalen Allianzen nehmen sich die Ziele der beiden Carrier geradezu bescheiden aus: Wie das "Wall Street Journal" berichtet, wollen sie eine Verbindung zwischen ihren Übersee-Netzen schaffen, um internationale Übertragungskosten zu verringern.Zudem haben sie sich auf die Bildung eines Gemeinschaftsunternehmens geeinigt, das Dienstleistungen für multinationale Konzerne anbieten soll - ein Parkett, auf dem sich die Konkurrenten auch bewegen.

Entsprechend wenig enthusiastisch fallen die Reaktionen der Analysten und der Börse aus.Experten rechnen mit keinen großen Kosteneinsparungen.Die Aktie von Cable & Wireless verlor sogar zunächst, nachdem die Credit Suisse First Boston die Aktienempfehlung von "kaufen" auf "halten" herabgestuft hatte.Danach erholte sich das Papier langsam.Im Gegensatz dazu stieg der Wert der Telecom-Aktien an der italienischen Börse um fünf Prozent.Selbst der amerikanische CEO von Cable & Wireless gab zu, daß die Vereinbarung nicht der erwartete große Coup ist.