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07.08.1998 - 

Kommentar

Keine Zeit für die Entwarnung

Der taumelnde Netzwerkriese Novell scheint sein Gleichgewicht wiederzufinden. Für eine Entwarnung ist es jedoch zu früh: Schließlich ist der Hersteller, dessen "Netware" lange Zeit als Synonym für Netz-Betriebssysteme stand, um ein Haar durch Microsofts Erfolg mit NT überrollt worden. Nachdem das Unternehmen jahrelang verzweifelt versucht hat, gegen den Konkurrenten anzugehen, scheint man sich im Unternehmenshauptquartier in Provo allmählich mit der Präsenz des Erzrivalen in diesem Sektor abzufinden. Mit der Parole "Kooperation statt Konfrontation" ist CEO Schmidt höchstpersönlich auf Schmusekurs gegangen. Immerhin versucht Novell, das Rennen um die Gunst der Anwender dadurch zu beeinflussen, daß es sein Noch-Flaggschiff Netware mit Java und den als Schlüsseltechnologie positionierten Novell Directory Services (NDS) dopt. Doch Microsoft schläft nicht: Die Gates-Company hat mit NT 5.0 noch ein As im Ärmel. Auch die Entscheidung von Lotus, seine Groupware-Lösung Notes/Domino nicht mehr für Netware weiterzuentwickeln, dürfte Novell beunruhigen. Wenn dieses Beispiel Schule macht und Novell selbst zu sehr auf seinen derzeitigen technologischen Vorsprung bei Directories und die Verzögerungen in Microsofts Produktfahrplan vertraut, könnte das ins Auge gehen. Es ist fraglich, ob die Company einen zweiten Turnaround schaffen würde.