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26.10.1990 - 

Am Ende stehen "intelligente Computersysteme"

KI-Forscher wollen künftig verstärkt zusammenarbeiten

STUTTGART (vwd) - Die Grundlagenforschung auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz wird forciert. So soll mit der kürzlich erfolgten Gründung der "Arbeitsgemeinschaft der deutschen Kl-Institute" (AKI) in Stuttgart die Realisierung "intelligenter Computersysteme" näherrücken.

Zu den Themen der fünf beteiligten Institute gehören neben der Grundlagenforschung anwendungsorientierte Systeme im Bereich Wissensverarbeitung, maschinelle Sprach- und Bildverarbeitung, neuronale Netze und autonome Robotersysteme.

Entwickelt und erprobt werden die Technologien von knapp 200 Wissenschaftlern in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Wirtschaft. Dabei kommen die AKI-Mitglieder mit

knapp 50 Forschungsaufträgen auf einen Jahresetat von etwa 40 Millionen Mark.

Zu der Arbeitsgemeinschaft gehören das Bayerische Forschungszentrum für Wissensbasierte Systeme mit Sitz in Erlangen, München und Passau, das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, Kaiserslautern und Saarbrücken, der Forschungsverbund "Anwendungen der Künstlichen Intelligenz" in Nordrhein-Westfalen und das Labor für Künstliche Intelligenz, Hamburg. Den Vorsitz, der jährlich unter den Instituten wechselt, hat in der Gründungsperiode Professor F. J. Rademacher, Vorstandsvorsitzender und wissenschaftlicher Leiter des Ulmer Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung, übernommen.