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30.09.1988 - 

Texas Instruments tritt Rechte für Microexplorer ab:

KI-Workstations denken schneller

AUSTIN (IDG) - Noch schneller werden in Zukunft die Explorer Workstations von Texas Instruments Inc. (TI) ihre künstliche Intelligenz einsetzen. Das Unternehmen hat erstmals eine Version mit Multiprozessoren und eine überarbeitete Ausführung mit Einzelprozessor angekündigt. Außerdem stimmten die Texaner dem Bau der Microexplorer Workstation unter der Regie der Tempest Products Inc. (TPI) zu.

Die Weiterentwicklung des Microexplorer dürfte TPI nicht schwerfallen, denn das Unternehmen ist darauf spezialisiert, Produkte von Apple und TI mit Extras zu versehen und in Lizenz zu verkaufen. TPI kommt dabei entgegen, daß es sich bei dem Microexplorer um einen Macintosh II, bestückt mit Hard- und Software für KI-Anwendungen sowie einem Lisp-Prozessor-Board, handelt. Die Entwickler brauchen daher in die Mac-II-Version von Tempest, DTM110, nur die Hard- und Software für KI von TI zu implementieren.

Dies bestätigt auch William Brucato, Vizepräsident von TPI. Brucato: "Texas Instruments wird uns Board und Handbuch liefern. Beides nehmen wir in unser Produkt auf." Allerdings werde die Auslieferung der ersten Tempest Explorer Workstations, so Brucato, noch etwa neun Monate auf sich warten lassen.

Nicht ganz so lange müssen sich Interessenten für die neue Multi- und Einzelprozessor-Version der KI-EXplorer-Workstation von TI gedulden: Die sollen laut Hersteller im Dezember auf den Markt kommen. Nach Angaben eines TI-Sprechers unterstützt der Explorer MP - so heißt die neue Multi-Version - vier Lisp-Prozessoren, einen Unix-Prozessor, vier Disk- sowie einen Video-Controller, drei digitale Prozessor-Boards und bis zu vier Ethernet-Controller mit 16 installierten Boards. Für den Datenaustausch zwischen den Prozessoren sorgt die Nubus Architektur von Tl.

Die Bezeichnung für den überarbeiteten Rechner mit Einzelprozessor wird Explorer Il Plus lauten. TI zufolge soll die Workstation 75 Prozent schneller sein als das alte Modell und 40 Millionen Befehle pro Sekunde ausführen können.