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24.09.1993

Kienbaum-Studie ueber Gehaelter Fuer viele DV-Chefs gab es in diesem Jahr eine Nullrunde

GUMMERSBACH (CW) - Mit minimalen Gehaltszuwaechsen muessen sich die Fuehrungskraefte in diesem Jahr zufriedengeben. Nach einer jetzt von Kienbaum veroeffentlichten Studie gingen viele DV-Manager leer aus oder mussten sich mit einem Plus bis fuenf Prozent zufriedengeben.

Ein westdeutscher Geschaeftsfuehrer verdient demnach nach den juengsten Berechnungen der Gummersbacher Verguetungsexperten im Durchschnitt 339000 Mark pro Jahr, ein Hauptabteilungsleiter 171000 und ein Abteilungsleiter kommt auf 133000 Mark.

Fuer DV-Chefs, die sich in der Regel auf der Hauptabteilungsleiter- oder Abteilungsleiterebene befinden, gibt es im Durchschnitt nach Auffassung von Kienbaum-Berater Christian Naeser keine nennenswerten Abweichungen.

Ein "DV-Haeuptling" liegt mit 169 000 Mark Jahresgehalt knapp unter dem, was seine Kollegen aus anderen Bereichen einstreichen, mit 133000 Mark bewegt sich ein "Normalo" genau im Trendrahmen. Traditionell besser schneiden die Vertriebs- und Marketingschefs ab.

Entscheidend fuer die Hoehe des Einkommens sind aus der Sicht der Verguetungsspezialisten in erster Linie die Ertragslage und die Groesse des Unternehmens. So verdiene ein Vorstand in einem Grosskonzern gut und gerne das Fuenffache eines Geschaeftsfuehrers in einer kleinen Firma.

Ein grosser Teil des Einkommens werde ueber eine an die Ertragskraft gekoppelte variable Verguetungskomponente reguliert. Fuer Geschaeftsfuehrer betraegt der Anteil des variablen Einkommens an den Gesamtbezuegen immerhin im Durchschnitt 28 Prozent. Nach diesen Ergebnissen haben sich die Gehaelter der Fuehrungskraefte in den neuen Bundeslaendern den westdeutschen weiter angenaehert. Ost- Geschaeftsfuehrer kommen derzeit auf 44 Prozent dessen, was die westdeutschen Kollegen verdienen, und Hauptabteilungsleiter erreichen sogar 55 Prozent des Westniveaus.