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03.10.1980 - 

Überproportionaler Materialeinsatz bremst Ertrag:

Kienzle erwartet Umsatzplus in EDV

VlLLlNGEN (gr) - Weitere Umsatzsteigerungen erwartet die Kienzle Apparate GmbH, Villingen, im Geschäftsjahr 1980/81 auch für den Sektor "Datensysteme". Während der zwölf Monate zum 31. März 1980, deren Abschluß jetzt vorliegt, trug dieser Bereich 54 (Vorjahr: 57) Prozent zum Umsatz bei.

Als europäische Firmengruppe setzte die Kienzle Apparate im abgelaufenen Geschäftsjahr 725 (617) Millionen Mark um. Die Konzernbilanz weist einen Außenumsatz von 607 (527) Millionen Mark aus. Die Erlöse der inländischen Firmengruppe überschritten nach Angaben der Kienzle die 600 Millionen-Marke. Gegenüber dem Vorjahr waren sie um 15 Prozent gestiegen. Der Bereich Datenverarbeitung hatte dabei um acht Prozent zugelegt. Die Erlöse aus dem Sektor Apparate lagen sogar um ein Viertel über den Vergleichszahlen des Vorjahres.

Der überproportional gestiegene Kostenfaktor Materialeinsatz ließ den Rohertrag gegenüber dem Vorjahr nur um knapp neun Prozent wachsen, klagt das Unternehmen in seiner Erläuterung zum Bericht über das abgelaufene Geschäftsjahr.

Prozentual etwas stärker als der Rohertrag, dessen Betrag die GmbH nicht preisgibt, seien die übrigen, nicht gesondert ausgewiesenen Aufwendungen gestiegen. Die Steigerung der Personalkosten wuchs dabei unterproportional, teilt das Unternehmen mit. Der Konzern erwirtschaftete einen gegenüber dem Vorjahr geringeren Jahresüberschuß von 7,877 (9,382) Millionen Mark. Das Konzernjahresergebnis beläuft sich auf 8,377 (6,6) Millionen.

In den im Abschluß einbezogenen Unternehmen arbeiteten l979/80 durchschnittlich 6671 (6554) Mitarbeiter. Bei einem Auftragsplus von 20 Prozent im laufenden Geschäftsjahr setzt das Familienunternehmen wieder auf steigende Umsätze.