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28.03.1986 - 

Große Investitionen in CIM-Software geplant:

Kienzle schließt mit Apollo CAD-Lücke

28.03.1986

MÜNCHEN (ch) - Einen OEM-Vertrag schloß Mannesmann Kienzle mit der Apollo Domain Computer GmbH, der die Vermarktung von Apollos Workstations der DN-3000-Serie zum Gegenstand hat. Diese auf dem 32-Bit-Prozessor 68020 basierenden CAD/CAM Maschinen, die verschiedentlich als Appolos Antwort auf IBMs PC RT bezeichnet werden, möchte Kienzle unter der Typenbezeichnung MK 3000 in sein Konzept "Computer-integrierte Fabrik" (CIF) einbauen.

Mit den Workstations beabsichtigt das Schwarzwälder Unternehmen, die bestehende CAD-Lücke zu schließen und damit eine nach eigenen Angaben dann komplette CIM-Lösung anzubieten. Kienzle denkt an Absatzzahlen von 100 bis 150 Stück pro Jahr. Zunächst sollen die Geräte nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz angeboten werden; für die weitere Zukunft will Kienzle Vermarktungsmöglichkeiten in Frankreich und Großbritannien eruieren.

Die Workstations werden untereinander entsprechend dem Apollo-Konzept im Verbund arbeiten. Die Kopplung zwischen technischem und organisatorischem Bereich ermöglicht das Kienzle-Modell über Gateways und die Netzwerkentwicklungen Kinet beziehungsweise Kidan. Bei letzterem handelt es sich um eine eigene Netzwerkneuentwicklung auf X.25- und ISDN-Standards; sie kann sowohl in Ring-, Bus- oder CSMA/CD-Topologie implementiert werden.

Der Vertrag sieht vor, daß Kienzle die Apollo-Hardware unverändert übernimmt und lediglich seine eigene Software hinzufügt. Wie ein Sprecher des Unternehmens bestätigte, will Kienzle in den nächsten beim Jahren Investitionen in der Größenordnung von 200 Millionen Mark für die Entwicklung von CIM-Software tätigen. "Wir werden den Synergie-Effekt nutzen, der durch die Einbindung in den Mannesmann-Konzern entstanden ist", erklärte der Sprecher.