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14.09.1979 - 

Gerichts- und gefängnisfähige Produkte von Kienzle:

Kienzle-Systeme unterstützen die finanzielle Seite der Rechtsprechung

VILLINGEN(pi) - Efas-Kompakt-Computer von Kienzle sollen in den 17 baden-württembergischen Gerichtskassen installiert werden. Dieser Beschluß des Stuttgarter Justizministeriums fiel - und dies unterstreicht der im Musterländle beheimatete DV-Hersteller nachdrücklich - aufgrund eines Systemvergleiches. Ein ähnlicher Entscheid erging für die Gefängnisse in Baden-Württemberg.

Die Efas-Systeme ersetzen die bisherigen mechanischen Rechen- und Buchungsmaschinen; die ersten vier kommen in der Stuttgarter, der mit 53 Beschäftigten und einem "Umsatz" im vergangenen Jahr von rund 343 Millionen Mark größten Gerichtskasse des Landes zum Einsatz. Dort sind täglich etwa 800 Einzahlungen an Gebühren und Strafen :monatlich rund 8000 Sollstellungen zu, verbuchen.

Bei der Abrechnung der Zeugen- und Sachverständigengebühren und der Ver-

Der Datenbank-Computer

IBM System /38

Die Verlagerung von großen Teilen der Software in die Maschine, eine integrierte Datenbank, virtuelles Speicherkonzept, Online-Programmierungsmöglichkeiten und neue Software, die wichtige Benutzeranforderungen bereits abdeckt, sind die wesentlichen Eigenschaften des IBM Systems /38, das von seiner Architektur her schon alle Möglichkeiten bietet, Benutzerwünsche zu realisieren, wie es bisher nur auf großen Systemen möglich war.

Originalton der Presseinformation "IBM auf der SYSTEMS 1979" einnahmung von Geldstrafen und Verfahrenskosten fallen ebensoviele Barzahlungs-geschäfte wie Überweisungen an. Das baden-württembergische Justizministerium ist derzeit damit befaßt eine exakte Planung der weiteren Implementierung im Gerichtskassenbereich zu erarbeiten. Es steht zu erwarten, daß noch 1979 fünf Gerichtskassen umgestellt werden. 1980 werden es weitere vier sein.

Modernisiert werden sollen auch die Zahlstellen in den baden-württembergischen Justizvollzugsanstalten - mit Kienzle-Systemen. Wie das vorausgehende Ausschreibungsverfahren ergab war es eine Kienzle-Anlage, die "den Anforderungen, die angesichts der Aufgaben in den Vollzugsanstalten zu stellen sind, uneingeschränkt entsprach" - so die Kienzle-Meldung.