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13.04.1984 - 

Mit Kostenreduzierungen in die Gewinnzone zurückgekehrt:

Kienzle: Umsatz über Milliarden-Schwelle

DÜSSELDORF (CW) - Die jüngste Mannesmann-Tochter, die Kienzle Apparate GmbH, weist für das Geschäftsjahr 1983 einen Umsatz von 1,067 Milliarden Mark aus. Das bedeutet gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von 9 Prozent. Für das laufende Jahr rechnet das Schwarzwälder Unternehmen mit einer gleichbleibend stetigen Entwicklung im Computergeschäft.

Als das wichtigste Ergebnis bezeichnete Wilhelm Jägers, Geschäftsführer von Kienzle auf einer Informationsveranstaltung in Düsseldorf, daß das im Mannesmann-Konzern konsolidierte Unternehmen seit 1983 keine roten Zahlen mehr schreibt. Zu dem erzielten Gewinn wollte sich der Kienzle-Boß nicht äußern: "Er hat keine Größenordnung, um ihn mit stolz geschwellter Brust zu präsentieren."

Insgesamt beschränkte sich Kienzle nur auf wenige Zahlen des jüngsten Jahresabschlusses. Nach den Worten Jägers bleiben alle übrigen Angaben den Konzernveröffentlichungen von Mannesmann vorbehalten.

Entgegen der Umsatzsteigerung von 9 Prozent im Jahr 1983, erhöhte sich der Umsatz pro Mitarbeiter im gleichen Zeitraum gegenüber 1982 um 20 Prozent. Das heute 8471 Mitarbeiter zählende Unternehmen begründet dies mit einer nicht näher bezifferten Zahl von freigesetzten Beschäftigten. Die Kostenreduzierung aber habe entscheidend zur Rückkehr in die Gewinnzone beigetragen.

Die mit Schwerpunkt in Europa tätige Kienzle GmbH erzielte im vergangenen Jahr 53 Prozent ihres Umsatzes im Auslandsgeschäft. Der Anteil der Datenverarbeitung einschließlich Mannesmann Tally ist 75 Prozent. Das Hardware-Geschäft stieg in Europa um 17 Prozent und im Inland um 24 Prozent. Für die Zukunft will Kienzle sein traditionelles Geschäft stärken und ausbauen.