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26.08.1988 - 

IBM und Microsoft versuchen Kompatibilitätsprobleme zu lösen:

Kinderkrankheiten bei DOS 4.0

FRAMINGHAM (CW) - Das neue DOS 4.0 brachte einige Erweiterungen, auf die viele PC-Anwender schon lange gewartet hatten: eine grafische Benutzerführung, Unterstützung großer Festplatten und von Speichererweiterungen. Erste Anwendererfahrungen zeigten jedoch, daß viele der neuen Features Probleme mit sich bringen.

Die meisten Probleme treten auf, wenn man das neue DOS mit Unterstützung von Expanded Memory (EMS) und der grafischen Benutzeroberfläche installiert, die im Grafik- und Textmodus arbeiten kann. So ist die Shell im Grafikmodus mit vielen speicherresidenten Programmen, zum Beispiel Sidekick Plus, nicht mehr kompatibel. Der EMS-Treiber ist völlig inkompatibel zu Programmen wie Desqview und Paradox 386. Windows 386 lief unter DOS 4.0 nicht einmal ohne den EMS-Treiber. Nach Angaben von Microsoft wird erst das verbesserte Windows/386 2.10 unter DOS 4.0 funktionieren.

Sowohl IBM als auch Microsoft sind nach eigenen Aussagen bemüht, die Inkompatibilitätsprobleme zu lösen - jeder auf seine Art: IBM spielt die Fehler herunter und behauptet, sie durch individuellen Service bei den Anwendern zu beheben. Demgegenüber versucht Microsoft die Probleme von vornherein abzustellen. Nach Angaben von Russ Werner, bei Microsoft General Manager für DOS und Windows, werden die Probleme behoben sein, sobald die Version 4.0 an OEMs ausgeliefert wird.