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Hauptspeicher: Kostengünstige Alternative ohne Risiko


09.03.2001 - 

Kingston bietet Garantie und Service für Memory-Chips

MÜNCHEN (kk) - Kostenersparnisse von bis zu 50 Prozent verspricht Kingston Technology den Anwendern, die in ihre Server Speicherbausteine des OEM-Lieferanten statt der Originalteile einbauen.

Was bei PCs schon seit langem praktiziert wird, soll nun auch bei Workstations und Servern Schule machen: Der Bedarf an Hauptspeicher muss nicht mehr durch das hochpreisige Angebot der Hardwarelieferanten gedeckt werden. Stattdessen sollen die Anwender gefahrlos auf die Bausteine von Kingston umsteigen können. Der in Großbritannien bereits erfolgreich getestete "Platinum"-Service kommt nun auch nach Deutschland.

Das Konzept beginnt mit der kostenlosen Evaluierung der Speicherprodukte vor Ort, die dem IT-Verantwortlichen aufzeigen soll, dass beim Einsatz der Kingston-Speicher keine Kompatibilitätsprobleme auftreten. Zusätzlich richtete die Company eine Rund-um-die-Uhr-Hotline sowie einen kostenlosen Vor-Ort-Service ein, der von beauftragten Service-Providern geleistet wird. Je nach Vertrag erhalten Anwender einen kostenlosen Buffer-Stock, der die wichtigsten Speicherelemente enthält. Gezahlt wird erst, wenn daraus Produkte entnommen und in die Server eingebaut werden.

"Bislang lehnten es viele IT-Verantwortliche aus Angst, sie könnten ihre Server-Garantieansprüche verlieren, ab, billigere Speichermodule einzubauen", beschreibt Thomas Marschner, Geschäftsführer der deutschen Kingston-Niederlassung in München, die Situation. Doch diese Angst sei unbegründet, denn der Platinum-Service sieht vor, dass Kingston bei Ausfall eines seiner Speichermodule für die Kosten des Service aufkommt. Für den Hersteller bedeute das kein Risiko, da er für seine Produkte ohnehin eine lebenslange Garantie gibt, versichert Marschner.

Seit Jahren produziert Kingston Technology als OEM-Hersteller Memory-Module auch für Server-Hersteller. Dazu der deutsche Geschäftsführer: "Elf der 15 Server-Lieferanten sind unsere OEM-Kunden." Im vergangenen Jahr fertigte die privat gehaltene Company aus dem kalifornischen Fountain Valley Waren im Wert von 1,6 Milliarden Dollar. Monatlich verlassen mehr als zwei Millionen Speichermodule die Fabrikhallen in den USA, Irland, Taiwan und Malaysia. Knapp die Hälfte davon wird bislang unter eigenem Namen verkauft.