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"Eheschließung" mit DBMS-Systemen ist abzusehen:

Kl beinhaltet großes Marktpotential

20.09.1985

MINNEAPOLIS (CW) - Gute Marktchancen für den Bereich der Künstlichen Intelligenz sehen Marktbeobachter innerhalb der nächsten fünf Jahre. Vor allem die kommerzielle Datenverarbeitung werde ein breites Betätigungsfeld für Entwickler und Hersteller bieten, prognostiziert die International Data Corp. (IDC) in ihrem EDP Industry Report.

"KI ist weder eine Wissenschaft noch eine Technologie im eigenen Sinne. Aber der potentielle Markt ist größer als das gegenwärtige konventionelle DV-Geschäft", sagt Roger Wagner, technischer Direktor des Institute for Emerging Technologies bei der Control Data Corp. Langfristig müßten sich die KI-Forscher mit Bereichen wie Computer Science, Lingustik, Philosophie und kognitiver Psychologie befassen.

Nicht nur im universitären Bereich und bei speziellen Software-Anbietern ist die Entwicklung von KI-Programmen inzwischen zur aufstrebenden Disziplin geworden - auch namhafte Hardwarehersteller wagen sich in die neue Arena. Neben Anbietern wie Digital Equipment, Control Data, Nixdorf, Sperry und Texas Instruments wartet auch IBM mit KI-Produkten auf (CW Nr. 34 vom 23. August 1985, Seite 1, "IBM engagiert sich in der Al-Arena"). Inzwischen, so ist im EDP Industry Report der IDC zu lesen, unterweist der Marktführer bestimmte Benutzer in der Integration von Wissensbasen und Datenbanken. Die "Eheschließung" zwischen KI- und Datenbankmanagement-Systemen stehe demnach kurz bevor.

Nach Worten von Roger Wagner wird der Einsatz von Kl-Techniken gar über Wohl und Wehe der DV-Anbieter entscheiden: "Unsere CPUs werden immer schneller, wir haben bessere Software-Algorithmen und die Programmiersprachen zeichnen sich zunehmend durch Benutzerfreundlichkeit aus. Trotzdem kann. die DV-lndustrie dem Endbenutzer immer noch nicht die Lösungen anbieten, die er will".