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12.07.2005

Kläranlage filtert die elektronische Post

Jeder kennt das Problem zur Genüge: Spam-Mails kosten Zeit, Geld, Nerven und können Lücken in den Schutzwall eines Unternehmens schlagen. Blackspider Technologies ist ein Dienstleister, über dessen Server die E-Mail-Post von Unternehmen geleitet wird, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Neun verschiedene Filter checken jede E-Mail auf Viren und Spam, erklärt Günter Fuhrmann, deutscher Geschäftsführer des britischen Unternehmens. Rund sechs Millionen elektronische Briefe werden pro Tag untersucht, 1400 Unternehmen nutzen den Dienst.

Die Nachfrage steigt im gleichen Maße, wie auch die Bedrohung wächst. Für Fuhrmann ist der Grund klar: "Wir entdecken jeden Tag mehr Viren und Spams aus dem professionellen Umfeld, denn es geht ums große Geld." Dabei rücken beide Plagegeister enger zusammen: Virenverseuchte Spam-Mails installieren Trojaner auf Rechnern, diese wiederum errichten fernsteuerbare "Zombies", welche über Botnets ihrerseits Spam versenden. Ein Teufelskreis; Industriespionage und Phishing sind inzwischen tägliche Gefahr für jedes Unternehmen. "Spam ist ähnlich wie die ,normale‘ Kriminalität", sagt Fuhrmann. Ganz werde es nie unterbleiben, man könne nur die Gesetze anpassen und das Phänomen technisch eindämmen. Keine schlechte Entwicklung für einen Anbieter von Diensten, nach denen vor fünf Jahren noch kein Hahn gekräht hat. (ajf)