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Frost & Sullivan analysiert Scan- und OCR-Markt


22.05.1992 - 

Klare Vertriebsziele sind für den Erfolg ausschlaggebend

FRANKFURT (pi) - Erfolge im Scan- und OCR-Markt erreichen Unternehmen nur, wenn sie rechtzeitig ihren Zielmarkt definieren. Diese Aussage trifft das Marktforschungsinstitut Frost & Sullivan in der Studie "The European Market for Scanning und OCR Products" (Report E1595).

Deutschland bietet laut Frost & Sullivan das größte Marktpotential. Das Volumen des deutschen Markts schätzen die Analysten 1996 auf 458,8 Millionen Dollar, was einem Viertel des gesamteuropäischen Marktes entsprechen soll. Frankreich kann sich den Voraussagen zufolge rund 296,4 Millionen Dollar vom Kuchen abschneiden, während für Italien 257,6 Millionen Dollar und für Großbritannien 243,5 Millionen Dollar verbleiben.

In Westeuropa konnten die Anbieter von Scan- und OCR-Produkten 1990 etwa 254 000 Einheiten im Wert von 478 Millionen Dollar absetzen, informiert die Studie. Frost & Sullivan geht davon aus, daß bis 1996 mehr Einheiten verkauft werden, die Preise aber fallen. Dennoch soll das Marktvolumen dann 1,764 Milliarden Dollar betragen.

In bezug auf die optischen Eigenschaften der Produkte sagen die Marktbeobachter besonders für diejenigen mit Graustufen und Farbfähigkeit ein schnelles Wachstum voraus. Bei OCR-Geräten sollen die Absatzraten langsamer steigen als bei Scannern, insbesondere im Ver- gleich zu solchen, die von Hand geführt werden. Am schnellsten nimmt der Frankfurter Frost &

Sullivan-Niederlassung zufolge jedoch die Zahl der abgesetzten Einheiten bei OCR Software zu, die nicht an einen Hardwareverkauf gekoppelt ist.

Die größte Nachfrage nach Scan und OCR Produkten ist aus Sicht der Marktauguren von nationalen und lokalen Behörden zu erwarten. Doch auch bei Finanzdienstleistern oder Versicherungen sei eine große Zahl von Anwendern zu verzeichnen.

Dabei werden die Geräte überwiegend für die Anwendungsbereiche Textverarbeitung (42 Prozent des Markts) und Desktop Publishing (38 Prozent) verwendet. CAD liegt mit 15,9 Prozent an dritter Stelle. Für die nächsten sechs Jahre erwarten die Analysten jedoch, daß sich der prozentuale Anteil an Textverarbeitungsanwendungen stärker zu Lasten von Desktoppublishing verschieben wird.