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16.05.2003 - 

CSC Ploenzke macht Plönzke & Company den Namen streitig

Klaus Plönzke: Neuanfang mit Hindernissen

MÜNCHEN (mb) - Die Plönzke & Company AG steht offiziell ohne Namen da: Zwar laufen die Geschäfte weiterhin gut, wegen Verwechslungsgefahr mit Klaus Plönzkes früherem Unternehmen CSC Ploenzke darf das seit 1. März aktive IT-Beratungs-Startup jedoch aufgrund einer von CSC erwirkten einstweiligen Verfügung seinen Firmennamen nicht mehr verwenden.

Für CSC-Sprecher Frank Schabel ist der Fall klar: "Klaus Plönzke hat 1995 mit dem Verkauf seines Beratungshauses an CSC auch die Namensrechte veräußert". Während das Comeback des nach wie vor geschätzten Firmengründers mit seiner Beteiligungsgesellschaft Plönzke Holding noch geduldet worden sei, habe er nun mit Plönzke & Company und der dort erfolgten klaren Ausrichtung auf Beratungsdienste den Bogen überspannt. Zudem sei es in mindestens einem Fall zu Verwechslungen gekommen, als ein CSC-Kunde einen Werbebrief Plönzkes für ein CSC-Schreiben hielt.

Nach Ansicht des 66-jährigen Topmanagers Plönzke hat im Gegenteil sein früheres Unternehmen inzwischen das Recht verwirkt, seinen Namen weiter zu tragen: "Der Name Plönzke steht für eine Philosophie und Unternehmenskultur, die sich nach meinem Weggang deutlich geändert haben", so die "Beraterikone" (Manager-Magazin). Um neuen Ärger zu vermeiden, wollte er aber keine Beispiele nennen.

Plönzke bedauert vor allem sein schlechtes Timing: So habe CSC Ploenzke bereits seit längerem auf Drängen der US-Mutter geplant, sich in CSC Deutschland GmbH umzubenennen. Wenn er den Start seines neuen Unternehmens um gut zwei Monate verschoben hätte, wäre ihm einiger Ärger erspart geblieben. Hinter CSCs Entscheidung, die angekündigte und in weiten Bereichen realisierte Umfirmierung nun zu verschieben, vermutet Plönzke durchaus böse Absicht. Überdies sei die Verwechselbarkeit an den Haaren herbeigezogen, schließlich spiele CSC Ploenzke in einer anderen Liga.

Bis spätestens Ende Juni plant das Wiesbadener Beratungs-Startup sich jetzt in Pluralis AG umzufirmieren. Abgesehen von dem Namensstreit liefen die Geschäfte gut, berichtet Plönzke, in den nächsten Monaten sollen weitere Firmen und Teams aus dem Beratungsverbund Plönzke-Netzwerk dazukommen und dadurch die Pluralis-Belegschaft mit 100 bis 120 zusätzlichen Mitarbeitern verstärken.