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13.03.1987 - 

Programme zum Selbstschneidern:

Klein- und Mittelbetriebe erhalten Hilfe

Einen interaktiven Maskengenerator und ein Software-Entwicklungs-System für kommerzielle Anwendungen bot die Universität Göttingen, Abteilung Wirtschaftsinformatik an. Die Zielgruppe beider Produkte sind die Klein- und Mittelbetriebe.

Der interaktive Maskengenerator eignet sich zur Erstellung von Bildschirmmasken als eigenständiges System. Weiterhin kann er innerhalb eines Software-Entwicklungssystems zur Generierung maßschneiderbarer kommerzieller Software für kleine und mittlere Unternehmen eingesetzt werden. Mit dem interaktiven Maskengenerator können vom Anwender Bildschirmdefinitionen und Eingabeparameter für das Software-Entwicklungs-System erzeugt werden. Mit Hilfe dieser Eingabeparameter werden vom Software-Entwicklungs-System automatisch Programme erstellt. Der Maskengenerator ist auf dem IBM-"PC" und Kompatiblen installiert. Durch seinen modularen Aufbau und die ausschließliche Verwendung von Standard-Cobol-Befehlen ist er auf andere Systeme nach Herstellerangaben leicht portierbar. Bei der Erstellung des Systems seien die neuesten Ergebnisse der Software-Ergonomie-Forschung berücksichtigt worden.

Mit dem Software-Entwicklungs-System sollen vor allem Klein- und Mittelbetriebe bei der Entwicklung von kommerzieller Software auf der Basis von Cobol unterstützt werden. Die Ziele des Herstellers bei dieser Software sind: eine einfache Erstellung von maßschneiderbarer Software, Erstellung von portabler Software und Integration von DV-Anwendungen. Das System baut auf einem "Schnittstellen-Management"-Ansatz auf. Der Softwareentwicklungsprozeß gliedert sich in mehrere Phasen, die weitgehend rechnerunterstützt ablaufen. Die wichtigsten Werkzeuge des Systems sind: Maskengenerator, Anwendungsprogrammgeneratoren, Datei-Editor und Verwaltungs- und Hilfsprogramme. Das System wurde auf IBM-kompatiblen PC installiert.

Informationen: Universität Göttingen, Abteilung Wirtschaftsinformatik, Nikolausberger Weg 9 b, 3400 Göttingen