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Triumph-Adler-Gruppe:


23.06.1978 - 

Kleincomputer werden zum großen Geschäft

NÜRNBERG (CW) - Einschließlich der Royal-Organisation schaffte die Triumph-Adler Gruppe 1977 erstmals einen Umsatz von über eine Milliarde Mark. Ohne Royal schlugen 690 Millionen Mark- zu Buche (plus 5 Prozent gegenüber 1976). Aus den Jahresüberschüssen von 12,14 Millionen Mark bei Triumph und 4,71 Millionen Mark bei Adler werden Dividenden von 20 beziehungsweise 14% ausgeschüttet.

Wie Generaldirektor Gerd E. Weers bei der Bilanzpressekonferenz erklärte, haben elektronische Produkte vom Tisch- und Taschenrechner über elektronische Schreibsysteme und Kleincomputer (insbesondere TA 20-Familie) bis hin zu Terminals am Umsatzboom wachsenden Anteil: 1977 lag er bei rund 70 Prozent. Stückzahlmäßig ist Triumph-Adler bereits heute der zweitgrößte deutsche Kleincomputer-Lieferant. Das Wachstum ist programmiert: Schon jetzt werden monatlich weit über 1000 Einheiten der verschiedenen TA 20-Versionen (Bürocomputer, DATEV-Terminal, TA 20-Kompakt, "ziviles" Terminal) produziert. Zur TA 1000-Familie kam neu

das COBOL-orientierte Mehrplatz- Dialogsystem 1540.

Neue Impulse in der Abrundung der Computerpalette erwarten die Nürnberger aus Konstanz. Weers: Wir haben mit CTM einen Kooperationsvertrag abgeschlossen und werden - unabhängig von der CTM-Vertriebsorganisation - geeignete Produkte übernehmen." Erhebliche Ausweitungen soll auch das Textverarbeitungsgeschäft erfahren: Initialzündung dazu ist die unlängst erfolgte Übernahme der Diehl Datensysteme GmbH, die als eigenständiges Unternehmen weitergeführt wird. Ihr gegenüber steht eine Diehl-Beteiligung an den Triumph-Werken: Know-how und Kapital-Pooling für das weltweite Geschäft. Weers-Kommentar: "Wir brauchen angemessene Marktanteile in den USA."

Ende nächsten Jahres ist der Superauftrag mit knapp 6000 Terminals an die Deutsche Bundesbahn abgewickelt. Was kommt danach? Für das System interessieren sich die Eisenbahnverwaltungen der UdSSR und Rotchinas", erklärte Weers.