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18.07.2006

Kleine Firmen riskieren Ärger mit dem Fiskus

Die Steuerprüfung und die Aufbewahrung von Dokumenten werden nicht ernst genommen.

Zu diesem Schluss kommt eine kurze Online-Befragung unter 1800 Firmenvertretern durch den Unternehmenssoftware-Anbieter Sage. So ist in mehr als 40 Prozent der Unternehmen der Steuerbegriff "Richtsatz" unbekannt. Dieser stellt dem Finanzamt statistische Durchschnittswerte zur Verfügung, mit denen es ermittelt, ob sich Umsatz- und Gewinnzahlen in einem branchenüblichen Rahmen bewegen. Weitere 40 Prozent der Befragten haben schon davon gehört, ihre Geschäftsergebnisse aber noch nie mit den Richtsätzen abgeglichen. Nur 19 Prozent tun dies regelmäßig.

Auch bei der Aufbewahrung der steuerrelevanten Daten zeigten sich laut Befragung Defizite. Firmen müssen hierbei die "Grundsätze ordnungsgemäßer DV-gestützter Buchführungssysteme" (GoBS) und die "Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen" (GDPdU) beachten. Danach müssen sie Lohnabrechnungen sechs Jahre, Jahresabschlüsse zehn Jahre lang revisionssicher speichern und sicherstellen, dass die Dokumente sich maschinell auswerten lassen. 40 Prozent der Firmen verwalten ihre Daten aber noch auf Papier, 53 Prozent können sie dem Steuerprüfer nicht elektronisch zur Verfügung stellen, obwohl die elektronische Steuerprüfung dieses Jahr zum Regelfall wird. (as)