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14.10.1988 - 

Sonderpräsentation Cards:

Kleine Plastikkarten für elektronische Zahlungssysteme

Bei elektronischen Kartenzahlungssystemen findet sich, anders als bei den europäischen Nachbarn oder in Übersee, zwischen Flensburg und Passau noch mancher weiße Fleck auf der

(Plastik-)Karte. Die Kölner Orgatechnik stellt in täglichen Workshops vor allem die Praxis des Plastikgeldes vor.

Bundesdeutsche Banken und Sparkassen werden vom kommenden Frühjahr an von der für die Kartenausgabe zuvor allein zuständigen Gesellschaft für Zahlungssysteme (GZS) in Frankfurt die Emission übernehmen. Gleichzeitig erweitern die ersten Geschäftsbanken, wie die Landesgirokasse Stuttgart, ihre Palette von der bisher in der Bundesrepublik führenden "Eurocard" um die Ausgabe hauseigener "Visa"-Versionen.

Während eigene Karten großer Kaufhäuser bei den bundes-deutschen Kunden bereits etabliert sind, drängen in jüngster Zeit andere Handelsunternehmen ins Geschäft, beispielsweise Tank-stellenketten, Autovermietungs- oder Fluggesellschaften. Sie alle erwarten - auch angesichts der weltweiten Verbreitung elektro-nischer Zahlungssysteme - hohe Zuwachsraten.

Knapp zwei Millionen Karten, so rechnete die Wirtschafts-presse in den vergangenen Wochen ihren Lesern vor, stecken derzeit in deutschen Brieftaschen. Damit besitzt statistisch jeder dreizehnte Haushalt ein Exemplar. Zum Vergleich: In den USA beträgt die Quote zehn Stück pro Haushalt. Das Feld ist klar abgesteckt: In der Bundesrepublik führend ist "Eurocard" mit etwa 800 000 Karten, gefolgt von "American Express" (500 000), "Diners Club" (350 000) und schließlich "Visa" (250 000). Marktanteile, die sich mit wachsender Verbreitung rasch verschieben können.

Die Aufbruchstimmung im Markt erfordert umfassende Infor-mation der noch unerfahrenen potentiellen Emittenten und schnelle Reaktion auf Anbieterseite. Die Orgatechnik zeigt neben dem Angebot der Kartenhersteller, die sich mit einem beschleunigten Auslieferungs-Service an die Karteninhaber wenden, vor allem Kassenterminals, Software und Systeme für die Kartenabwicklung.

Workshops zu wichtigen Einzelfragen und Forumsdiskussionen, an denen sich Aussteller und Fachleute beteiligen, sollen das Angebot abrunden. Die vorgesehenen Themen:

1. POS-Systeme: Kosten und Nutzen im Handel - der Wert der Zahlungsgarantie durch die Kartenemittenten.

2. POS-Systeme: Kostenminimierung durch neue Wege bei der Inanspruchnahme von Telefonleitungen.

3. Binnenmarkt Europa: Internationale Standards bei elektronischen Kassenterminalsab 1992?

4. Zahlungskarten und Dienstleistungen: Die Abwicklung verlangt Kompatibilität von Maschinen und Datenträgern.

5. Sicherheits- und Datenschutzaspekte elektronischer Zahlungs-systeme.