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27.01.2014 - 

16 Schreibtipps

Kleiner Knigge für mehr E-Mail-Erfolg

Christian Meyer ist Director Content bei der IDG Business Media GmbH.
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Vielen E-Mails fehlt es an der Perfektion. Wenn Sie aber ein paar Regeln beachten, können Sie ganz leicht einen besseren Eindruck bei Kunden oder Geschäftspartnern hinterlassen.

Die "Email(le)kunst" hatte zwar ihren Höhepunkt schon im Mittelalter, die Kunst des richtigen Schreibens von E-Mails ist dagegen eine Sache, die erst heute ihre perfekte Form anstrebt. Was der Unterschied zwischen beiden ist, dürfte bis dato zwar schon vielen bekannt sein – schließlich sendet und empfängt jeder deutsche Büroangestellte im Schnitt 180 E-Mails pro Tag. Dennoch fehlt es vielen immer noch an der Perfektion, die das E-Mailen erst richtig erfolgreich macht.

E-Mails nehmen einen großen Teil der täglichen Arbeit ein. Umso wichtiger, dabei einen professionellen Eindruck zu hinterlassen.
E-Mails nehmen einen großen Teil der täglichen Arbeit ein. Umso wichtiger, dabei einen professionellen Eindruck zu hinterlassen.
Foto: stock.xchng, kostenlos

In unserem kleinen E-Mail-Knigge wollen wir Ihnen helfen, auch hierin perfekt und professionell zu werden. Denn wenn man hier plumpe Fehler macht, ist schnell die Email(le) ab!

Tipp 1: Keine Romane

E-Mails sind kein Ersatz für ausführliche Briefe. Sie sind kurze, schnelle Mitteilungen und sollten übersichtlich, prägnant und flott sein. Müssen sie mal etwas länger sein, machen Sie alle 4 bis 5 Zeilen einen Absatz. E-Mails, die ein Scrollen erfordern, ärgern nur, deshalb: "No Scroll, no Groll".

Tipp 2: Aussagefähiger Betreff – kurz und knackig

Ihre Betreffzeile entscheidet, ob die Nachricht überhaupt gelesen wird. Viele bekommen weit über 150 Mails am Tag. Wer da keine aussagekräftige Betreffzeile liefert, kann sich gleich die ganze Mail sparen. Noch schlimmer: gar keine Betreffzeile.

Tipp 3: Korrekte Rechtschreibung

Auch in Mails gelten deutsche Rechtschreibregeln. Mancher benutzt hier – in Anbetracht der häufigen Reformen – mitunter seine "eigene Rechtschreibreform". Ja, sicher – es muss oft schnell gehen. Aber jedes Mailprogramm hat auch ein Rechtschreibprogramm. Nutzen Sie es – vor allem im Job. Und die Mails nur in Kleinschreibung zu verschicken, gilt als unhöflich oder schlampig.

Tipp 4: Immer höflich bleiben!

Viele beginnen ihre Mail mit "Hallo" und duzen den Adressaten ungefragt. Was im englischsprachigen Raum üblich ist, stößt zum Beispiel Schweizern oder Österreichern meist sauer auf. Also kein "Hi" oder "Hey" zum Anfang, "Hallo, Herr Meyer" oder "Guten Tag, Herr Meyer" hat sich bei uns als E-Mail-Anrede zwar schon eingebürgert, aber auf die Form Wert legende Ausländer und höher gestellte Persönlichkeiten, die man nicht persönlich kennt, sollte man mit "Sehr geehrte(r)..." ansprechen. Auch "Bitte" und "Danke" haben schon manche Tür geöffnet, wenn sie nicht zu dick aufgetragen wurden.

Tipp 5: Niemals BLOCKSCHRIFT

Achten Sie auf die Form – wer z. B. seine Mails in GROSSBUCHSTABEN schreibt, wird als Schreihals angesehen. Auch nur um wichtige Dinge oder Passagen hervorzuheben, sind sie ungeeignet (Ausnahme: vielleicht Firmennamen, die so geschrieben werden).

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