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05.03.2007

Kleiner Netzwerkspeicher

Im Bücherregal kann man nach Ansicht des Herstellers Promise Technology das "SmartStor NS4300N" unterbringen. Das kompakte Vier-Platten-NAS soll vor allem kleine Büros für Netzwerkspeicher begeistern.

Von Dr. Thomas Hafen

Mit dem NAS-System "SmartStor NS4300N" adressiert Promise Technology den Einsteigermarkt im SoHo-Segment. Das Gerät wird ohne Festplatten ausgeliefert und soll dem Fachhandel die Möglichkeit bieten, kundenindividuelle Lösungen zu kreieren.

Das NAS nimmt mit Abmessungen von rund 15 x 23 x 18 Zentimetern (L/B/H) wenig Platz weg, wiegt aber ohne Platten immerhin schon 2,5 Kilogramm. Intern können vier S-ATA-Platten angeschlossen werden, extern stehen ein Gigabit-Ethernet-Port und zwei USB-2.0-Schnittstellen zur Verfügung. An Letztere lassen sich weitere Massenspeicher, Drucker oder USVs anschließen.

Das System unterstützt die gängigsten Kommunikationsprotokolle (SMB/CIFS, AFP, NFS), gemanagt wird es über eine Browser-basierte Weboberfläche.

Die Platten lassen sich als Raid-0, -1, -5 oder -10 konfigurieren. Bei Bedarf kann der Nutzer eine HDD als "Hot Spare" definieren. Die Platten sind auch "Hot Swap"-fähig, das heißt, sie lassen sich im laufenden Betrieb austauschen. Des Weiteren kann eine Harddisk während des Betriebs einem bestehenden Raid-Verbund hinzugefügt werden (Online Capacity Expansion). Raid-Level lassen sich außerdem verändern, ohne dass der Betrieb unterbrochen werden müsste (Raid-Level-Migration).

Für die Datensicherung hält das System einige Tools bereit. Mit "One Touch Backup" können Nutzer Daten von Clients auf dem NAS-Device sichern. "SmartSync" erlaubt eine automatische inkrementelle Datensicherung, mit "Snapshot" lässt sich ein "Schnappschuss" des aktuellen Datenbestands anfertigen. Zwei SmartStor-Geräte können zu Replikationszwecken über das Internet verbunden werden. So lassen sich die Daten von einem Gerät auf das andere spiegeln.

Für sicheren Zugriff unterstützt das System HTTPS, Nutzer lassen sich über Microsoft ADS oder Unix NIS managen. Der Administrator kann aber auch direkt im NAS Nutzergruppen anlegen und Speicherquoten verwalten.

Das NAS-System ist ab sofort bei den Distributoren Bell Microproducts, Ingram Micro, Actebis Peacock und CPI erhältlich. Der Netto-Endkundenpreis beträgt 385 Euro, der HEK 340 Euro.