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01.06.2001 - 

Telefonkosten steigen

KMUs handeln zu wenig

MÜNCHEN (IDG) - Kleine und mittlere Unternehmen in Europa geben in diesem Jahr wesentlich mehr Geld für Telecom-Dienstleistungen aus als 2000. Die angestammten Carrier können sich darüber freuen, dass die Betriebe nicht bereit sind, intensiv zu feilschen. Nach einer Studie der Yankee Group wäre die Mehrzahl der europäischen klein- und mittelstandischen Unternehmen (KMUs) auf einem orientalischen Basar überfordert: Die Bereitschaft, Preise zu vergleichen und aus einem Deal das bestmögliche Ergebnis herauszuholen, ist nach Meinung der Analysten in der Alten Welt nicht weit verbreitet. Dies führe dazu, dass trotz der Deregulierung der TK-Märkte häufig höhere Preise bezahlt werden als vorher. Immerhin um 50 Prozent sollen die Telco-Kosten bei Betrieben unter 100 Mitarbeitern in diesem Jahr verglichen mit 2000 steigen, hieß es bei Yankee.

Anstatt sich nach neuen Partnern umzusehen, blieben die kleinen Firmen lieber bei ihren angestammten Carriern wie der Deutschen Telekom, BT oder der France Télécom. Einerseits ließe sich das mit dem Bestreben begründen, alle Dienstleistungen aus einer Hand zu erhalten. Andererseits handele es sich schlicht um Apathie, so die Analysten. Den größten Kostenblock bildet immer noch die Festnetz-Telefonie. Generell gilt, dass bei zunehmender Größe des Unternehmens auch die Sensibilität für Preisverhandlungen steigt.