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Ausstellung, Seminarbetrieb und Kongreß zugleich:


13.05.1988 - 

Know-how für C-Spezialisten konzentriert

STUTTGART (CW) - Zum vierten Mal öffnet am 17. Mai die "CAT '88" ihre Tore. Die Spezialmesse für die C-Techniken nimmt für sich in Anspruch, branchenübergreifend alles zu zeigen, was den Fachmann aus Entwicklung, Konstruktion, Fertigung und Qualitätssicherung Interessiert.

Rund dreihundert Aussteller, darunter die wichtigsten Anbieter fachspezifischer Hard- und Software, sollen in diesem Jahr die Hallen am Stuttgarter Killesberg bevölkern. Gegenüber dem vergangenen Jahr stellt diese Zahl eine Steigerung um 25 Prozent dar. Bis die Messe am Abend des 20. Mai ihre Pforten wieder schließt, werden nach Schätzungen des Veranstalters rund 20 000 Fachbesucher ihr Informationsbedürfnis gestillt haben.

Ein umfangreiches Seminar- und Kongreßprogramm begleitet die Ausstellung. Die Seminare sind als Intensiv-Lernforen konzipiert und behandeln Themen wie CAD-Einsatz auf Low-Cost-Systemen, Rechnerunterstützung im Technischen Büro und in der Fertigungsplanung oder Schnittstellen für den Datenaustausch zwischen CAD/CAM-Systemen. Um die Prozeßketten "Kunststoff" und "Blech" geht es bei dem gleichzeitig stattfindenden Fachkongreß. Weitere Themen sind die Verbindung zwischen Maschinenbau und Elektrotechnik/Elektronik, Datenbanken für die rechnergestützte Fertigung und Integrationserfahrungen aus der Praxis. Einen Einblick in die C-Techniken bei Volkswagen bietet der einleitende Vortrag.

Einen Überblick über ihr Leistungsangebot gibt die Dür und Partner GmbH, Frankfurt, auf ihrem Stand (Halle 4, Stand 4029). Unter anderem wird auf mehreren CAD-Systemen das systemneutrale Normund Wiederholteilekonzept Abacad in Funktion vorgeführt. Das Programm gibt beispielsweise innerbetrieblichen Normenstellen die Möglichkeit, Werknormen CAD-gerecht den Konstrukteuren zur Verfügung stellen zu können.

Die Autodesk AG, Basel, ist mit mehr als 900 Quadratmetern Ausstellungsfläche der größte Aussteller auf der CAT 88 (Halle 4, Stand 4020). Sie zeigt in erster Linie Applikationen zum weltweit mehr als 130000mal installierten Programm Autocad. Am Stand werden 36 Entwickler von Zusatzapplikationen ihre Produkte zeigen, darunter Branchenlösungen für Elektronik, Maschinenbau, Architektur und Kartographie.

Die neueste Version ihres CAE-Systems GCS-CAD stellt die Firma Grießmayer Computersysteme, Oberkirch, vor (Halle 4 Stand 4029 und 4036). Dabei handelt es sich um eine Autocad-Zusatzapplikation für Industrieanlagenbau und Steuerungstechnik, in Deutschland wird das Programm über Computer 2000, München, vertrieben.

Zum ersten Mal ist die Catia Software Service GmbH, Stuttgart, vertreten (Halle 2, Stand 216). Ihr Schwerpunkt ist die Entwicklung von CAD-Software, Einführungsunterstützung und Beratung von Kunden. Als Neuheit wird die Modellierung von Freiformoberflächen auf der EBM-Workstation 6150 vorgestellt. Mit dem neuen Modul lassen sich komplexe Oberflächenstrukturen in einem Modell erzeugen und darstellen, in dem anschließend die NC-Wege für die Fertigung generiert werden.

Das britische Unternehmen Cadnetix, Hersteller computergestützer Werkzeuge für Entwurf und Konstruktion elektronischer Systeme, zeigt seine Software "Concept" (Halle 5, Stand 547). Concept 3 ist ein integriertes Netzwerk, das Workstations mit Beschleunigern und Hochleistungsrechnern verbindet, die auf Industriestandards basieren. Die Systemarchitektur ist offen; sie unterstützt Standard-Kommunikationsund Datenbankprotokolle.