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10.03.2000 - 

Definitionen

Knowledge-Management

Eine einheitliche Definition des Begriffes Knowledge-Management gibt es nicht. Die Autoren der IT-Research-Studie haben den gängigen Varianten der Marktforschungs- und Beratungsunternehmen eine eigene Version hinzugefügt.

KPMG: KM ist ein Satz von Management-Methoden ("interventions") mit dem Ziel, den Wissensbedarf der Organisation abzudecken und den Wissensbestand zu verwerten. Die Prämisse: Wissen in Werte verwandeln.

Andersen: KM ist ein systematischer Prozess zur Erlangung unternehmerischer Ziele, in dem Informationen, Erkenntnisse und Erfahrungen geschaffen, gesammelt, verknüpft und miteinander geteilt werden.

Ovum: KM beschreibt den Weg eines Unternehmens, seine materiellen und immateriellen Wissens-Ressourcen zu entwickeln und zu verwerten. Dabei umfasst KM sowohl organisatorische als auch technische Gesichtspunkte.

IT-Research: KM in Organisationen berücksichtigt zwei Aspekte:

-Erstens beschreibt KM den Prozess, die Wissensbasis eines Unternehmens zu suchen, zu identifizieren, zu erfassen, aufzubereiten und zu verteilen. Dies geschieht hauptsächlich durch den Einsatz der entsprechenden Informationstechnologien.

-Zweitens kommt es auf die Umwandlung von Informationen in Wissen an. Knowledge-Management soll einen Prozess lenken, der es der Organisation ermöglicht, neues Wissen zu erzeugen, um Unternehmensziele zu unterstützen.

Klassifikationen:

-Explizites Wissen ist bereits kommuniziert und kann auf verschiedenen Medien gespeichert sein;

-implizites Wissen ist in den Köpfen der Mitarbeiter gespeichert und lässt sich nur schwer formalisieren und übertragen;

-strukturiertes Wissen liegt in verschiedenen Datenquellen, beispielsweise Datenbanken oder Data Warehouses vor;

-unstrukturiertes Wissen können Textdokumente und E-Mails, Audio- und Video-Präsentationen sowie das implizite Wissen der Mitarbeiter sein;

-kollektives Wissen ist für mehrere Personen, eine Gruppe oder die gesamte Organisation verfügbar;

-privates Wissen beschränkt sich auf den einzelnen Mitarbeiter.