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27.08.1993 - 

Object View 3.0 im Herbst erwartet

Knowledgeware staerkt zweites Standbein mit neuer Version

MUENCHEN (CW) - Fuer den kommenden Herbst hat die Knowledgeware GmbH, Stuttgart, das dritte Release der Entwicklungsumgebung "Object View" in Aussicht gestellt. Laut Anbieter ist Object View 3.0 speziell fuer objektorientierte Design- und Programmiertechniken konzipiert. Dreh- und Angelpunkt des Produkts soll jedenfalls ein objektorientiertes Repository sein.

Zusaetzlich zu seiner prozedural orientierten Application Development Workbench (ADWhat sich die Knowledgeware Inc., Atlanta, durch die Akquisition des kalifornischen Software- Anbieters Matesys ein zweites Standbein geschaffen: Object View 1.1 ist, so die deutsche Knowledgeware-Zentrale, hierzulande bereits 250mal installiert. Kurz nach der Uebernahme, also im Maerz dieses Jahres, war dann die Version 2.0 verfuegbar, und nun schiebt der Anbieter Release 3.0 nach.

Die juengste Ausfuehrung der Entwicklungsumgebung verfuegt ueber ein "Object Repository", das als Server-System auf marktgaengige relationale Datenbanksysteme aufgesetzt werden kann.

Nach Angaben der Stuttgarter laesst das Object-View-Repository eine relativ feine Objektgranularitaet zu: Der Entwickler koenne "genau" bestimmen, welche Eigenschaften und Methoden wiederverwendet werden sollen. Vererben liessen sich nicht nur Objektklassen wie beispielsweise Screens, sondern auch einzelne Buttons oder Menuepunkte mitsamt den darunterliegenden Methoden. Auch eine multiple Vererbung sei moeglich.

Eine Reverse-Browsing-Funktion ermoegliche zudem die Dereferenzierung von Vererbungsbeziehungen. Im Klartext: Will ein Entwickler ein Objekt modifizieren, so kann er mit Hilfe des Reverse-Browsings die Klasse identifizieren, in der das fragliche Attribut urspruenglich definiert wurde. Von dieser Klasse aus lassen sich dann Aenderungen in allen abhaengigen Instanzen durchfuehren.

Wie Knowledgeware weiter mitteilt, wird Object View auch einen Link zur ADW/Design-Workstation erhalten. Auf diese Weise sollen die Object-View-Entwickler in ADW erstellte Datenmodelle und - definitionen innerhalb ihrer objektorientierten Umgebung weiterverwenden koennen.