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Neues COM-System In Online- und Offline-Version:


06.04.1979 - 

Kodak schreibt mit Laser auf Mikrofilm

STUTTGART (CW) - Bis zu 10 000 Datenseiten pro Stunde im Trockenverfahren kann die - seit Jahresbeginn produzierte - neue Mikrofilm-Laserdrukker-Generation der Kodak AG verarbeiten, die auf der Hannover-Messe verstärkt ins Publikumsinteresse gerückt werden soll. Erster bundesdeutscher Anwender des "Komstar" genannten Systems ist die Stadt- und Kreissparkasse in Pforzheim.

Komstar wird in den Versionen 100, 200 und 300 für 200 000, 240 000 und 260 000 Mark angeboten. Die Komstar-Modelle 100 und 200 arbeiten online, Komstar 300 offline. (Für die Modelle 200 und 300 steht ein Switching-Feature zur Verfügung, das ein Wechseln zwischen Online- und Offline-Betrieb erlaubt.)

Aus der Sicht des Zentralrechners ist das an ihn gekoppelte 100er-Modell ein Drucker, vergleichbar einem IBM 1403-oder -3211-Terminal. Darum braucht der Zentralrechner ein spezielles, von Kodak entwickeltes Softwarepaket, um dem Laser-Drucker die aufbereiteten Daten und mikrofilmspezifischen Organisationshilfen (Titel- und Index-Informationen) übermitteln zu können .

Beim Komstar 200 liefert ein integrierter Minicomputer (Nova von Data General) die notwendige Organisations-lntelligenz. Beide Online-Versionen sind für den Anschluß an IBM-Rechner (/360-125 bis 3033) ausgelegt.

Die Offline-Version Komstar 300 entspricht einem 200er-Modell mit zusätzlicher Bandeinheit. Für dieses System hat die Pforzheimer Stadt- und Kreissparkasse sich entschieden; in ihrem Rechenzentrum steht eine Siemens 7.740-Anlage. Der im Komstar integrierte Data General-Mini versieht die auf dem druckaufbereiteten Magnetband gesammelten Daten mit Ordnungsmerkmalen und steuert die Datenausgabe auf Laser-belichteten Rollfilm (16 Millimeter) oder Mikrofiche (105 Millimeter).