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18.07.2003 - 

Open-Source-Lösung verbindet Oracle und DB2

Kölner Bank setzt auf Linux

MÜNCHEN (pi) - Die Kölner Bank eG gleicht ihre beiden Data-Warehouse-Lösungen auf Oracle- beziehungsweise DB2-Basis über eine Linux-Lösung miteinander ab. Als Bindeglied dient ein von Suse Linux konfiguriertes Gateway.

Die Kölner Bank, mit rund 130000 Kunden und einer Bilanzsumme von 2,2 Milliarden Euro im Jahr 2002 zweitgrößte Volksbank in Nordrhein-Westfalen, ist in Sachen Windows zurückhaltend. "Wir stehen den sich anbahnenden Entwicklungen in Microsofts Lizenzpolitik skeptisch gegenüber", begründet Ronald Bieber, Projektbetreuer im Gesamtbank-Controlling des Finanzdienstleisters, die Hinwendung zu quelloffener Software.

Die IT im Controlling-Bereich der Kölner basiert auf einer Oracle-Data-Warehouse-Lösung, die unter dem Betriebssystem Suse Linux Enterprise Server der Nürnberger Suse Linux AG läuft. Das dortige Linux-Netz umfasst mehrere redundante Zwei-Wege-Server mit Pentium-III- beziehungsweise -4-Prozessoren sowie gemeinsame Raid-Arrays. Darüber hinaus verrichtet hier ein weiterer Pentium-4-gestützter Oracle-Datenbank-Server für den Vertrieb seinen Dienst. Eine kontinuierliche und umfassende Risiko- und Betragsbetrachtung ermöglicht "Zeb/Control", ein zentrales Controlling-Tool von Zeb Information Technology.

Die Oracle-Datenbank sammelt Controlling-relevante, von der Rechenzentrale zur Verfügung gestellte Kunden- und Konteninformationen. Die daraus entwickelte Datengrundlage wird unter anderem zur Entwicklung potenzialorientierter Strategien an den Bereich Marketing weitergegeben, in dem - genossenschaftstypisch - das Betriebssystem OS/2 regiert.

Die dortige DB2-Datenbank, die Informationen für eine zielgruppengerechte Angebotsgestaltung liefert, basiert - wie die Oracle-Lösung der Kölner - auf dem Server-Betriebssystem des Nürnberger Linux-Anbieters.

Brücke zwischen Oracle- und DB2-Datenbank

Als Bindeglied zwischen den weitgehend voneinander unabhängigen Netzen der beiden Bereiche Marketing und Controlling fungiert ein von Suse konfiguriertes Gateway, das die Kommunikation zwischen der Oracle- und der DB2-Datenbank ermöglicht. Darüber hinaus stellt es die Controlling-Daten auch dem Vertrieb der 29 Zweigstellen zur Verfügung. Laut Bieber lassen sich spezifizierte Tabellen zwischen den beiden Datenbanken dank einer ebenfalls von Suse entwickelten Software synchron halten, ohne dass die Netze direkt aufeinander zugreifen müssen. "Lösungen auf Basis von Oracle und DB2, die beide Datenbanken direkt miteinander kommunizieren lassen, würden deutlich weniger Flexibilität bieten und zudem ein Vielfaches kosten", so Bieber. (kf)