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Kommentar

König Kunde?

14.11.1997

Es ist eine Binsenweisheit, daß viele Unternehmen weder willens noch in der Lage sind, den Bestand installierter 486er und älterer Pentium-PCs durch State-of-the-art-Systeme zu ersetzen. Um so ärgerlicher dürfte es für so manchen IT-Verantwortlichen sein, daß die meisten Rechner, die länger als zwei Jahre auf dem Markt sind, den Übergang zum Jahr 2000 nicht ohne weiteres mitmachen. Da diese PCs in der Regel kein Flash-ROM besitzen, läßt sich das BIOS nicht softwareseitig auf eine Jahr-2000-fähige Version umrüsten. Anwendern, die einen kostspieligen Austausch der Chips vermeiden wollen, empfehlen die Hersteller in diesen Fällen, das Datum am 1. Januar 2000 manuell zu korrigieren - ein Unterfangen, das bei der Vielzahl dieser Systeme ebenfalls mit erheblichem Aufwand verbunden ist.

Was die PC-Besitzer von der schönen Worthülse der "unbedingten Kundenorientierung" halten können, läßt sich besonders deutlich bei Compaq erfahren. Alle Geräte, die ein Flash-ROM haben, seien Jahr-2000-fähig, heißt es dort. Ältere Maschinen aber sollte man austauschen, die rechneten sich unter dem Strich ohnehin nicht mehr. Daß es auch anders geht, zeigt der Direktanbieter Dell, der für ältere PCs ein Korrekturprogramm bereitstellen wird. Abgesehen von Apple, dessen Rechner ohnehin keine Datumsprobleme kennen, bleibt diese Art der Kundenorientierung leider die Ausnahme.wh