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31.10.1986

Kolloquium des Sonderforschungsbereiches 203 der TU Berlin:Standortbestimmung bei der CAD-Technik

BERLIN (CW) - Internationale und nationale Entwicklungstrends der CAD-Technologie sind Themen des CAD-Kolloquiums, das vom 24. bis 25. November 1986 in Berlin stattfindet. Veranstalter ist der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Sonderforschungsbereich 203 "Rechnerunterstützte Konstruktionsmodelle im Maschinenwesen." Als Sprecher des Sonderforschungsbereiches fungiert Professor Dr.-ing. Günter Spur.

Die bisherige Forschung konzentrierte sich in erster Linie auf die produktbeschreibende und dokumentierende Phase der Konstruktionsarbeit. Aufbauend auf diesem durchaus notwendigen Fundament müsse die Entwicklung einer neuen Generation von CAD-Systemen aber weit höheren Ansprüchen an die Konstruktionsunterstützung gerecht werden, beschreibt der Veranstalter die Problemstellung, und folgert: Die Anwender werden vor dem Hintergrund moderner leistungsfähiger CAD-Systemarchitekturen in zunehmendem Maße fordern, daß der Konstruktionsprozeß insgesamt durch Rechnerunterstützung wirkungsvoller begleitet wird und daß es möglich gemacht wird, auf anwendungsbezogener Ebene anspruchsvollere Probleme zu lösen, um die Konstruktion zum Erfolg zu führen. CAD-Systeme müßten dementsprechend für die Unterstützung des Konstruktionsprozesses einen Informationsbestand an konstruktivem Wissen aufbauen, verwalten und nach Möglichkeiten weiterentwickeln.

Der Sonderforschungsbereich 203 der seit 1982 als interdisziplinäres Forschungsvorhaben besteht, will nun neue Aufgabenstellungen frühzeitig erkennen, fehlende Grundlagen erarbeiten, neue Lösungswege aufzeigen und erproben, um für eine neue Generation anwendungsnaher, intelligenter CAD-Systeme notwendige Vorarbeiten zu leisten".

Das CAD-Kolloquium gibt in rund 20 Referaten, die durch Vorführungen ergänzt werden, einen Einblick in die Forschungsergebnisse des Sonderforschungsbereiches.

Zu den Referenten gehören unter anderem Professor Ari Requicha (USA), Professor Yurie Solomentsev (UdSSR) und Professor Dr. Fumihidko Kimura (Japan). Aus der Bundesrepublik Deutschland sind die Professoren José Encarnaçao, Hans Grabowski und H. Seifert vertreten.

Die Themenschwerpunkte des Kolloquiums sind aufgeteilt in geometrisches Modellieren, Flächenmodellierung, Generierung von CAD-Software, Grafik und CAD. Im Blickpunkt stehen weiterhin Entwurfsmethoden, Konstruktionssysteme, wissensbasierte Systeme, sowie Modell und Methodenbanken und hardwareorientierte Systemgestaltung.

Das CAD-Kolloquium wendet sich an Entwickler, Hersteller, strategische Planer und Forschende. Es bietet ihnen, so der Veranstalter, eine Standortbestimmung der CAD-Technologie.

Im Anschluß an das CAD-Kolloquium findet vom 26. bis 28. November 1986 das Produktionstechnische Kolloquium (PTK) statt, das dazu beitragen will, Entscheidungshilfen für die zukünftige Gestaltung von Produktionsbetrieben zu geben.

Informationen: Technische Universität Berlin, SFB 203/Sekr. WF 1, Pascalstraße 8-9,

1000 Berlin 10, Telefon: 030/3 14-51 17.