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22.06.2006

Komfortable Reiseabrechnung

Der Softwarespezialist Classware hat die Schnittstellen des Produkts "HRworks" für Belege von American-Express-Kreditkarten geöffnet.

Das Programm HRworks des in Freiburg beheimateten Herstellers Classware dient unter anderem dazu, Reisekosten von Mitarbeitern abzurechnen. Was sonst mit viel Tipparbeit verbunden ist, soll nun einfacher werden. Kreditkartenbelege können Geschäftsreisende direkt in die Abrechnung einfließen lassen. Die Programmschnittstelle des Herstellers ist neuerdings auch für Kreditkarten von American Express ausgelegt, wobei hier das "Unbilled Data File" wie auch die "American Express Reisestellenkarte" unterstützt wird. Bereits zuvor hatte Classware die Schnittstelle zu den Systemen von "Lufthansa AirPlus" (BTM und ATX), "Visa" ("Business" und "Corporate") bei der Royal Bank of Scotland sowie "CorporateWorld MasterCard" und "Corporate MasterCard" bei der Landesbank Baden-Württemberg geschaffen. Laut Classware lässt sich das generische Interface auch an andere kartenausgebende Banken anpassen. Hier müssten lediglich Datenfelder geändert werden.

Erfasste Daten lassen sich via HRworks direkt in eine Finanzbuchhaltung übertragen, wobei viele ERP-Lösungen anbindbar sind. Neben Produkten von SAP (R/3 und Business One) und Microsoft Business Solutions sind dies solche von SSA Global (vormals Baan), Exact, IFS, Varial, SoftM, Mesonic, Abas, Oxaion und Oracle.

Zusatzmodule

Neben den Reisekostenfunktionen verfügt HRworks mittlerweile über Module zur Urlaubsplanung, Abwesenheitsverwaltung, Personalinformation und Sachmittelverwaltung (etwa für Laptops, Handys und Autos).

Die Mehrheit der Classware-Kunden mietet das Programm. Für 100 Mitarbeiter sind monatlich 400 Euro plus zehn Euro Grundgebühr zu zahlen. Das Kaufprodukt schlägt mit einmalig 60 Euro pro Nutzer zu Buche, wenn die Software für 100 Mitarbeiter freigeschaltet werden soll. Die jährlichen Wartungskosten belaufen sich auf 20 Prozent des Kaufpreises. (fn)