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27.03.1987

Kommentar

Lange Zeit galten DV-Fachleute allgemein als Nur-Techniker, die an der Welt außerhalb ihres begrenzten Wirkungskreises mit Scheuklappen vorüberlaufen. Die Wirklichkeit sieht jedoch anders aus: Datenverarbeiter beschäftigen sich zunehmend mit gesamtbetrieblichen Zusammenhängen.

Diese Entwicklung verläuft parallel zum gesteigerten Interesse an der Datenverarbeitung in den Abteilungen, die nicht zum traditionellen DV-Bereich gehören. Integration ist der Name für dieses wechselseitige Interesse. Und besonders prägnant zeichnet sie sich auf dem Gebiet der Industrieautomation ab: "CIM" ist angesagt.

Die Entscheidung der Hannover-Messe AG, den Informationsbereich von der industriellen Anwendung zu trennen, erweist sich unter diesem Aspekt als fragwürdig. Für die Mitarbeiter von Fertigungsunternehmen, ob sie nun in der DV-Abteilung oder in der Konstruktionsleitung beschäftigt seien, sind beide Messen interessant, der Integrationsgedanke kommt bei diesem Konzept also zu kurz.

In diesen Zusammenhang paßt auch die Feststellung einiger der befragten Besucher, die als ClM-Schau deklarierte CeBIT-Halle 18 habe vor allem CAD-Systeme, aber kaum integrierte Lösungen präsentiert.

Dort, wo eigentlich die Schnittstelle zwischen Datenverarbeitung und Fertigungsprozeß demonstriert werden sollte, entstand durch die Messeteilung eine "Schnitt"-Stelle.