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25.06.1993

Kommentar DV-Schulung 2000: Abschied vom Tante-Emma-Laden

"Wir engagieren Sie nicht als Trainingsfirma, weil Sie Kataloganbieter sind." Mit dieser Antwort musste sich unlaengst der Geschaeftsfuehrer eines bekannten Schulungsunternehmens von einem grossen Dienstleister abspeisen lassen. Das klassische Seminargeschaeft hat sich innerhalb kuerzester Zeit unter dem Druck der wirtschaftlichen Verhaeltnisse veraendert.

Selbst der dickste Katalog kann ein Unternehmen nicht mehr beeindrucken, wenn es um eine effiziente Schulung geht. Zu oft sind die Mitarbeiter zwar begeistert vom Kurs nach Hause gekommen, in puncto Wissenstransfer fehlte es indes an allen Ecken und Enden.

Auch wenn die in diesem Schwerpunkt abgedruckten Artikel es nicht eindeutig erkennen lassen, zeichnet sich folgende Entwicklung im Schulungsgeschaeft ab.

Es wird sich, wie etwa in der Baubranche, eine Zweiklassengesellschaft herauskristallisieren, die aus Generalunternehmern sowie Zuarbeitern beziehungsweise Subunternehmern besteht.

Erstere erarbeiten mit dem Kunden das unternehmensweite Bildungskonzept, wobei hier in erster Linie das Beratungs-Know-how gefragt ist. Danach sucht der Generalunternehmer seine Partner aus, die ihm bei der Umsetzung seines Projektes behilflich sind. Und genau wie beim Hausbau holt er sich die unterschiedlichsten Spezialisten vom Markt - die CBT-Multimedia-Experten, die Anwendungstrainer mit Branchenkenntnissen und die DV-Dozenten, welche die neuesten Techniken beherrschen. Der Trainings-Tante- Emma-Laden, so meine Prognose, hat keine Ueberlebenschance. Nur eine hohe Spezialisierung der Seminaranbieter wird den Anforderungen der Anwender nach einer arbeitsplatzbezogenen DV- Schulung gerecht.+ hk