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23.05.1997 - 

PC-Trends

Kommentar/Endlich erwachsen werden

Gehört der NC schon wieder der Vergangenheit an, oder bleibt er als mehr oder weniger abgespeckter Client der Branche erhalten? Und der gute alte PC? Müssen seine freiheits- und komfortgewohnten Freunde statt des attraktiven Performance-Gewinns ihres gewohnten Aufstiegsmodells - man erinnere sich: mit schöner Regelmäßigkeit kletterte man vom 286, zum 386, zum 486, zum Pentium etc. - nun bangen, wieder das trockene Brot der Mainframe- nein, pardon, der Server-Abhängigkeit vorgesetzt zu bekommen?

Die Diskussion um Fat- und Thin-Client, um selbständige und abhängige User ist wieder im vollen Gang. Doch die Prämissen haben sich geändert: Unternehmen geht es heute mehr den je darum, maximale Produktivität am Arbeitsplatz zu vertretbaren Kosten zu realisieren. Vor diesem Hintergrund treibt die Diskussion um Total costs of ownership immer neue Blüten.

Nicht zuletzt deshalb ist die Annäherung der Extreme: hier magersüchtiger NC, dort Performance-starker PC, im schönsten Gange. Waren es einst Geschäftsleitungen und Org.-Leiter, die sich über die DV-Bedarfsstruktur ihres gesamten Unternehmens klarwerden mußten, so sind es jetzt - der emanzipatorischen Wirkung des PCs sei's gedankt - alle DV- und/oder IT-befaßten Mitarbeiter, die in sich gehen können, um kühlen Blicks und den optimalen Workflow im Hinterkopf zu diskutieren, welche Hard- und Software, welche Services denn nun wirklich notwendig sind und welche bloß "nice to have".

Mit dem gierigen und unkoordinierten Griff ins wohlsortierte Regal der Komponenten - wie ihn der immer üppiger gefüllte PC-Supermarkt nahelegte - dürfte es vorerst einmal vorbei sein. Das nennt man auch "erwachsen werden". bi